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Umfang: 59 Seiten
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Ratgeber Pflege zu Hause | Russka

25.08.2026 | Pflege zu Hause


Ein Pflegefall trifft die Familie fast immer unerwartet. Wenn plötzlich die Pflege eines vertrauten Menschen erforderlich ist, stehen Angehörige und auch der Betroffene der Situation hilflos gegenüber. Wer sich dazu entscheidet, die Pflege zu Hause durchzuführen, dem bietet die Pflegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen.
Hier erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten und wie Sie einen Antrag stellen können. Es ist wichtig, im Alltag die Pflege zu erleichtern. Hilfsmittel lindern die Beschwerden und unterstützen den Betroffenen in seiner Selbstständigkeit, gleichzeitig entlasten sie die Pflegeperson.
Um Ihnen bei der Auswahl zu helfen, stellen wir Ihnen unsere bewährten Pflegehilfsmittel vor.

Krankheitsbilder Demenz und Schlaganfall

Wir möchten in unserem Ratgeber speziell auf diese zwei häufig auftretenden Krankheits­bilder näher eingehen und haben Ihnen dazu hilfreiche Informationen zusammengestellt.

Durch die steigende Lebenserwartung nimmt die Bedeutung der Altersdemenz für die Gesellschaft weiter zu und stellt aufgrund des besonderen Krankheitsverlaufs eine große Herausforderung bei der Bewältigung der Pflege dar.

Der Schlaganfall ist heute ein Hauptgrund für die Pflegebedürftigkeit im Erwachsenenalter. Wie diese Erkrankung, tritt die darauf folgende Pflegesituation sehr plötzlich auf und erfordert eine sofortige Unterstützung der Betroffenen und der Angehörigen.


Mit kompetenten Partnern über Pflegehilfsmittel sprechen

Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihr Sanitätshaus. Dort werden Sie gut beraten und über die Leistungen der Pflegeversicherung informiert: von der Antragstellung auf Pflegebedürftigkeit bis zur Beantragung von Pflegehilfsmitteln.

Ihr Fachgeschäft zeigt Ihnen Pflegehilfsmittel, die Ihren Alltag spürbar erleichtern können, gibt Tipps zu Pflegekursen und berät im Pflegealltag.

Ihr RUSSKA Team

Pflegeversicherung

Was ist die Pflegeversicherung?

Grundlagen der Pflegeversicherung

Am 1. Januar 1995 wurde die Pflegeversicherung als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Es gilt eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten. Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert, private Krankenversicherte müssen eine private Pflegeversicherung abschließen.

Wann Pflegebedürftige Leistungen aus der Pflegeversicherung bekommen und welche Leistungen das sind, hängt von der Dauer der Pflegebedürftigkeit, vom Pflegegrad und von der Art der Pflege ab. Die Pflegebedürftigen können grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie Hilfe von professionellen Pflegefachkräften in Anspruch nehmen oder aber Geld beziehen wollen, dass sie zum Beispiel pflegenden Angehörigen als finanzielle Anerkennung geben. Oberstes Ziel ist es, dass die pflegebedürftigen Menschen so weit wie möglich selbstbestimmt leben können. Alle Regelungen zur Pflegeversicherung stehen im elften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI).

Der Grundsatz der Pflegeversicherung ist im Sozialgesetzbuch eindeutig festgelegt: Die häusliche Pflege hat Vorrang vor der stationären Unterbringung, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer familiären Umgebung bleiben können.

Pflegebedürftig — was ist zu beachten?

Antragstellung

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Eine ärztliche Bescheinigung ist dafür nicht notwendig. Es genügt eine kurze formlose Mitteilung – diese kann auch telefonisch erfolgen - in der möglichst schon mitgeteilt werden sollte, ob der Betroffene das Pflegegeld oder die Pflegesachleistung beantragen möchte. Von den gesetzlichen Pflegekassen wird dieser Antrag an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weitergeleitet. Privatversicherte stellen einen Antrag bei ihrem privaten Versicherungsunternehmen, die Begutachtung erfolgt dort durch »MEDICPROOF«.

Die zentrale Aufgabe ist die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und die Zuordnung zu den Pflegegraden. Dies geschieht in der Regel im Rahmen eines angekündigten Hausbesuchs eines Gutachters, um die Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten und den Pflegegrad im Einzelnen zu ermitteln.

Zum Termin sollten idealerweise auch die Angehörigen oder Betreuer der pflegebedürftigen Person, die sie unterstützen, anwesend sein. Das Ergebnis der Prüfung wird der Pflegekasse in einem Gutachten mitgeteilt. Die Pflegekasse informiert den Antragsteller schriftlich mit einem sogenannten Leistungsbescheid über den Pflegegrad sowie die bewilligten Leistungen und fügt automatisch das Gutachten des Medizinischen Dienstes bei.

Grundprinzip

Grundprinzip Um Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu haben, muss der Versicherte innerhalb der letzten zehn Jahre vor Antragstellung mindestens zwei Jahre Mitglied oder familienversichert gewesen sein (§ 33 Abs. 2 SGB XI). Diese Mindestdauer wird als Vorversicherungszeit bezeichnet und ist Voraussetzung für die Leistungsgewährung, zusätzlich zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

Leistungen aus der Pflegeversicherung gibt es nur auf Antrag und auch nur ab dem Monat der Antragstellung. Gegen einen Leistungsbescheid kann Widerspruch eingelegt werden. Wichtig: Wer Leistungen bei der Pflegeversicherung beantragt, erhält zudem automatisch das Angebot für eine Pflegeberatung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.medizinischerdienst.de/versicherte/pflegebegutachtung


Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit und Einstufung in einen Pflegegrad kommt ein Begutachtungsinstrument zum Einsatz, das von der individuellen Pflegesituation ausgeht. Es orientiert sich an Fragen wie: Was kann der Pflegebedürftige im Alltag allein leisten und wie selbstständig ist er? Welche Fähigkeiten sind noch vorhanden und wobei wird Hilfe benötigt?

Grundlage der Begutachtung ist dabei ein Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die Selbstständigkeit der Person in den Mittelpunkt stellt – unabhängig davon, ob die individuellen Beeinträchtigungen körperlich, geistig oder psychisch bedingt sind. Es wird bewertet inwieweit die Fähigkeiten des Betroffenen bei der Bewältigung des Alltags beeinträchtigt sind und deshalb Hilfe durch andere benötigt wird. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit einer »mindestens festgelegten Schwere« bestehen.

Um festzustellen, wie selbstständig eine pflegebedürftige Person in ihrem Alltag ist, wirft der Gutachter einen genauen Blick auf folgende sechs Lebensbereiche:

Übersicht über die Lebensbereiche (Module) und deren Gewichtung:

Modul 1 Mobilität | RUSSKA

Mobilität: Wie selbstständig kann sich der Mensch fortbewegen und seine Körperhaltung ändern? Ist das Fortbewegen in der Wohnung möglich? Wie sieht es mit Treppensteige aus?

Modul 2 Kognitive und kommunikative Fähigkeiten | RUSSKA

Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Wie findet sich jemand örtlich und zeitlich zurecht? Kann der Betroffene für sich selbst Entscheidungen treffen? Kann der Mensch Gespräche führen und Bedürfnisse mitteilen?

Modul 3 Verhaltensweisen | RUSSKA

Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Wie häufig benötigt jemand Hilfe aufgrund von psychischen Problemen, beispielsweise bei aggressivem oder ängstlichem Verhalten?

Modul 4 Selbstversorgung | RUSSKA

Selbstversorgung: Wie selbstständig kann sich der Mensch im Alltag versorgen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken, beim An- und Ausziehen?

Modul 5 Krankheitsanforderungen | RUSSKA

Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: Welche Unterstützung braucht der Mensch im Umgang mit seiner Krankheit und bei Behandlungen? Wie oft ist Hilfe bei Medikamentengabe, Verbandswechsel oder bei Arztbesuchen notwendig?

Alltagsleben | RUSSKA

Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Wie selbstständig kann der Mensch noch den Tagesablauf gestalten und planen oder Kontakte pflegen.


Anmerkung: Modul 2 und 3 werden mit 15 % gewichtet – in die Berechnung fließt aber nur das Modul mit der höheren Punktzahl ein! Somit werden nur 5 Module zusammengerechnet!

Pflegegrade

Der Pflegegrad eines Antragstellers ergibt sich, indem die Bewertungen des Gutachters in den sechs Lebensbereichen (Modulen) anhand von genau festgelegten Berechnungsregeln zusammengeführt werden. Diese Berechnungsregeln sind nach pflegefachlichen Gesichtspunkten von Pflegewissenschaftlern erarbeitet worden. Die fünf Pflegegrade sind nach Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeit abgestuft, Pflegegrad 1 steht für "gering", Pflegegrad 5 für "schwerste"

Häusliche Pflege

Pflege durch Angehörige

Wenn sich Pflegebürftige entscheiden, statt von einem ambulanten Pflegedienst von Angehörigen, Freunden oder anderen ehrenamtlich Tätigen versorgt zu werden, zahlt die Pflegeversicherung das sogenannte Pflegegeld.

Voraussetzung: Die häusliche Pflege muss sichergestellt sein und der Pflegebedürftige hat mindestens Pflegegrad 2. Der Pflegebedürftige kann über die Verwendung des Pflegegeldes frei verfügen und gibt es in der Regel an die betreuende Person als Anerkennung weiter.

Kombinationsleistung

Der Bezug von Pflegegeld und von ambulanten Pflegesachleistungen kann im Rahmen der häuslichen Pflege grundsätzlich auch miteinander kombiniert werden. Das Pflegegeld vermindert sich dann anteilig (prozentual) in dem Umfang, in dem in dem jeweiligen Monat ambulante Pflegesachleistungen in Anspruch genommen worden sind.

Verhinderungspflege (Urlaubs-/Krankheitsvertretung)

Ist die private Pflegeperson durch Urlaub oder Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten einer Ersatzpflege, z. B. durch einen ambulanten Pflegedienst. Seit dem 01. Juli 2025 sind die Voraussetzungen für die Verhinderungspflege stark vereinfacht. Es gelten jetzt nur noch diese Kriterien: Die pflegebedürftige Person hat mindestens Pflegegrad 2. Die Pflege findet überwiegend zuhause statt, also nicht in einem Pflegeheim. Eine Pflegeperson muss vertreten werden. Dabei sind ganz unterschiedliche Gründe für die Verhinderungspflege zulässig: Erkrankungen, Urlaube, Freizeitaktivitäten, Überstunden, Dienstreisen, Weiterbildungen und so weiter – es gibt eigentlich kaum Einschränkungen. Seit dem 1. Juli 2025 steht ein gemeinsamer Jahresbetrag für die Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege von 3.539 Euro zur Verfügung. Zudem wurde der Anspruch von bisher 42 auf maximal 56 Tage erweitert.

Pflege durch ambulante Pflegedienste

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Hilfe im Alltag, damit Pflegebedürftige in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und pflegende Angehörige Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren können. Die Pflegeversicherung übernimmt für Pflegebedürftige mit mindestens Pflegegrad 2 als Pflegesachleistungen die Kosten für die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes für körperbezogene Pflegemaßnahmen und pflegerische Betreuungsmaßnahmen bis zu einem gesetzlich vorgeschriebenen Höchstbetrag.

Pflegeleistungen in der häuslichen Pflege ab dem 01.01.2025

Pflegegrad Pflegegeld € monatlich Pflegesachleistungen (Pflegedienst) bis zu € monatlich
1 kein Anspruch kein Anspruch
2 347,- 796,-
3 599,- 1.497,-
4 800,- 1.859,-
5 990,- 2.299,-

Entlastungsleistungen

Alle Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 haben einen Anspruch auf einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,– €. Das Geld kann vielfältig nach eigenem Wunsch eingesetzt werden, etwa für Betreuung oder Hilfe im Haushalt und soll die pflegenden Angehörigen entlasten.

Zuschüsse zur Wohnungsanpassung

Die Pflegekasse zahlt Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 sogenannte wohnumfeldverbessernde Umbaumaßnahmen in der Wohnung, die die häusliche Pflege in der Wohnung ermöglichen bzw. erheblich erleichtern.

Einen Zuschuss gibt es z. B. für Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sein können, wie zum Beispiel Türverbreiterungen oder fest installierte Rampen und Treppenlifter, aber auch für den pflegegerechten Umbau des Badezimmers. Je Maßnahme werden bis zu 4.000,– € bezahlt.


Experten-Tipp Pflege zu Hause


Einfache und praxisnahe Verordnung von Hilfsmitteln ohne Arztbesuch!

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Unterstützt Sie im Alltag ein ambulanter Pflegedienst? Dann nutzen Sie die Erfahrung und Kompetenz Ihres persönlichen Pflegers und fragen Sie aktiv nach einer Hilfestellung bei der Auswahl von Hilfsmitteln, die Ihren Alltag spürbar erleichtern können. Ihr Pfleger kennt Ihre Pflegesituation – Ihre Einschränkungen und Ihr häusliches Umfeld – am besten und kann sehr gut einschätzen, welche Hilfsmittel für Ihre persönliche Situation benötigt werden.

Seit dem 1. Januar 2022 können Pflegefachkräfte, dazu zählen Altenpfleger/innen, unter bestimmten Voraussetzungen eigenständig ausgewählte Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel empfehlen. Die zuvor notwendige ärztliche Verordnung ist in diesen Fällen nicht mehr erforderlich. Es bedarf zudem keiner Genehmigung durch die Kranken- oder Pflegekasse und es erfolgt auch keine fachliche Überprüfung. Ziel ist es, dass Pflegebedürftige die von Pflegefachkräften empfohlenen Hilfsmittel zügig erhalten.

Die Empfehlung der Pflegefachkraft erfolgt ausschließlich im Rahmen ihrer Leistungserbringung der ambulanten Pflegesachleistung. Das bedeutet konkret: Die Empfehlung der Pflegefachkraft findet in der Wohnung des Pflegebedürftigen bzw. an einem anderen (ambulanten) Ort statt, an dem sich dieser aufhält. Empfehlungen für Pflegebedürftigen in vollstationären Einrichtungen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Empfehlen dürfen Pflegefachkräfte ausschließlich Pflegehilfsmittel, die

  • zur Erleichterung der Pflege des Pflegebedürftigen beitragen,
  • zur Linderung seiner Beschwerden dienen oder
  • dem Pflegebedürftigen eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen.

Ihrem Pfleger ist bekannt, welche Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel empfohlen werden können. Dazu zählen Produkte wie Bade- und Duschhilfen, Toilettenstühle oder Sicherheitsgriffe.

Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel, die von den Pflegefachkräften empfohlen werden dürfen sind im Folgenden mit diesem Symbol gekennzeichnet:
ICON Rollstuhlfahrer

Pflegegrad 1

Bei diesem Pflegegrad stehen dem Pflegebedürftigen neben den individuell einsetzbaren Entlastungsleistungen von 131,— € auch weitere Leistungen, wie zum Beispiel Beratung, Pflegekurse, Pflegehilfsmittel im Wert von 42,— € monatlich, oder Verbesserungen des Wohnumfeldes zu.

Zuschüsse zur Wohnungsanpassung

Die Pflegekasse zahlt Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 sogenannte wohnumfeldverbessernde Umbaumaßnahmen in der Wohnung, die die häusliche Pflege in der Wohnung ermöglichen bzw. erheblich erleichtern. Einen Zuschuss gibt es z. B. für Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sein können, wie zum Beispiel Türverbreiterungen oder fest installierte Rampen und Treppenlifter, aber auch für den pflegegerechten Umbau des Badezimmers. Je Maßnahme werden ab 1.1.2025 bis zu 4.180,— € bezahlt.


Pflegehilfsmittel

Grundsätzlich werden unter dem Begriff Pflegehilfsmittel Geräte und Sachmittel verstanden. Bei den Pflegehilfsmitteln wird unterschieden in:

  • technische Pflegehilfsmittel und
  • zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.

Technische Pflegehilfsmittel sind nicht zum Verbrauch bestimmt, z. B. Pflegebett, Lagerungshilfen oder ein Notrufsystem. Sie werden in der Regel leihweise und in einer Standardausstattung überlassen. Lehnt der Pflegebedürftige das Ausleihen ab, muss er die Kosten in voller Höhe selbst tragen. Hat der Pflegebedürftige besondere Ausstattungswünsche (Farben, Materialien), muss er diese ebenfalls selbst tragen. Die technischen Pflegehilfsmittel umfassen die Produktgruppen 50–53 des Pflegehilfsmittelverzeichnisses.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind Produkte, die aus hygienischen Gründen oder aufgrund der Beschaffenheit des Materials nur einmalbenutzt werden können (vgl. Produktgruppe 54).

Pflegehilfsmittelverzeichnis

Die aktuelle Fassung enthält folgende Produkte:

Produktgruppe 50 – Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege

  • Pflegebetten
  • Pflegebettenzubehör (Bettverlängerungen, -verkürzungen, Bettgal gen/ Aufrichthilfen, Seitengitter, Fixiersysteme für Personen, Seitenpolster für Pflegebetten)
  • Bettzurichtungen zur Pflegeerleichterung (Einlegerahmen, Einlegerahmen mit Sitz- und Schwenkfunktion, Einlegerahmen mit erhöhter Tragfähigkeit)
  • Spezielle Pflegebetttische
  • Sitzhilfen zur Pflegeerleichterung
  • Rollstühle mit Sitzkantelung
  • Lagekorrekturhilfen für Bettlaken

Produktgruppe 51 – Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene

  • Produkte zur Hygiene im Bett (Bettpfannen (Steckbecken), Urinflaschen, Urinschiffchen, Urinflaschenhalter, Saugende Bettschutzeinlagen, wiederverwendbar)
  • Waschsysteme (Kopfwaschsysteme, Ganzkörperwaschsysteme, Duschwagen, Kopfwaschbecken freistehend, Hygienesitze)

Produktgruppe 52 – Pflegehilfsmittel zur selbstständigeren Lebensführung/Mobilität

  • Notrufsysteme (Hausnotrufsysteme, angeschlossen an Zentrale)

Produktgruppe 53 – Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden

  • Lagerungsrollen (Lagerungsrollen, Lagerungshalbrollen)

Produktgruppe 54 – Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

  • Saugende Bettschutzeinlagen, Einmalgebrauch
  • Schutzbekleidung (Fingerlinge, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen)
  • Desinfektionsmittel

Produktgruppe 98 – Sonstige Pflegehilfsmittel



Das Pflegehilfsmittelverzeichnis der Pflegekassen zeigt an, welche zu vergütenden Pflegehilfsmittel im Rahmen der Pflegeversicherung zur Verfügung gestellt beziehungsweise leihweise überlassen werden. Wenn die Neuanschaffung eines technischen Pflegehilfsmittels notwendig ist, müssen Pflegebedürftige, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, eine Zuzahlung von 10 % – Maximal 25,— € je Hilfsmittel – leisten. Pflegekassen setzen für die Bewilligung von technischen Pflegehilfsmitteln voraus, dass sich der Pflegebedürftige oder seine Pflegeperson im Fachgeschäft (Sanitätshaus) in deren Gebrauch einweisen lässt.

Tipp: Hilfsmittel einfach mieten!

Wo auch immer notwendig Hilfsmittel und Mobilitätshilfen überall verfügbar machen – dieser Service wird über die Internetplattform MeinHilfsmittel.de angeboten.
www.meinhilfsmittel.de ermöglicht eine einfache Kontaktaufnahme zwischen den teilnehmenden Fachgeschäften vor Ort und potenziellen Kunden. Ideal für örtliche Flexibilität und zeitlich begrenzte Nutzung: Im Urlaub und auf Reisen, bei Kuraufent halten, Familienfesten und zu vielen weiteren Gelegenheiten.




Experten-Tipp Pflege zu Hause


Nutzen Sie Ihren gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel!

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel (Produktgruppe 54) sollen die Pflegesituation zu Hause erleichtern und sowohl den Patienten als auch die Pflegeperson vor Krankheitsübertragungen schützen. Wegen Ihrer materiellen Beschaffenheit oder aus hygienischen Gründen können Sie in der Regel nur einmal benutzt werden. Dazu zählen folgende Produkte: Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen und Desinfektionsmittel.

Ein Pflegebedürftiger hat unter drei Voraussetzungen einen gesetzlichen Anspruch auf für ihn kostenfreie Pflegehilfsmittel im Wert von 42,— € monatlich (504,— €/pro Jahr):

  • es muss ein Pflegegrad (1–5) vorliegen,
  • der zu Pflegende lebt zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft,
  • • der zu Pflegende wird von einer Privatperson (z. B. Angehöriger) allein oder gemeinsam mit einem ambulanten Pflegedienst betreut.

Ihren Anspruch auf Ihr persönliches, von Ihnen zusammengestelltes Pflegepaket aus den diversen Hygieneprodukten können Sie ganz einfach in Ihrem Sanitätshaus geltend machen. Dort hilft man Ihnen bei der Beantragung und veranlasst die automatische Belieferung, Sie müssen sich um nichts weiter kümmern.

Tipp: Saugende Bettschutzeinlagen – erstattungsfähig und wiederverwendbar


Erhalten Sie zusätzlich als weiteres Pflegehilfsmittel kostenlos wiederverwendbare Bettschutzeinlagen. Diese waschbaren Bettschutzeinlagen sind qualitativ hochwertig, schützen zuverlässig bei Inkontinenz und bieten ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit.

Je nach Pflegekasse stehen Ihnen bis zu 3 Bettschutzeinlagen im Wert von 78,– € pro Jahr zu. Sprechen Sie auch hierzu einfach Ihr Sanitätshaus an. Ein entsprechendes Produkt finden Sie in unserem Ratgeber, unter »Saugende Bettschutzeinlagen«.

Sicherheit in der Pflege zu Hause durch kostenlose* Online-Kurse des Pflege ABC

  • Was, wenn Sie sich plötzlich um jemanden zu Hause kümmern müssen?
  • Was, wenn Sie merken, dass Sie zu Hause nicht mehr gut zurechtkommen?
  • Was, wenn Sie erste Anzeichen von Demenz bei jemandem bemerken?
  • Was, wenn das langersehnte Hilfsmittel endlich da ist, aber die Fragen zum richtigen Umgang bleiben?
  • Was, wenn Sie einfach nicht wissen, wo Sie anfangen sollen?

Wissen schafft Sicherheit – für Angehörige und Betroffene

Hier setzt das Pflege ABC an. Mit verständlichen Video- und Audiokursen und digitalen Hilfen wie einem Pflegegradrechner begleitet die Online-Lernplattform Angehörige wie Betroffene Schritt für Schritt durch die Pflegepraxis – und das komplett kostenlos für gesetzlich Versicherte! Egal, ob Sie ein direktes Anliegen haben oder sich erstmal nur informieren möchten: Das Pflege ABC ist für Sie da!

Die Inhalte unterstützen Sie genau dort, wo Pflege stattfindet: zu Hause. Sie lernen nicht nur „was“, sondern vor allem „wie“

  • Wie stelle ich ein Hilfsmittel richtig ein?
  • Wie vermeide ich Stürze?
  • Wie entlaste ich mich selbst körperlich?

Die Video-Kurse können Sie jederzeit starten, pausieren und in Ihrem Tempo anschauen – besonders dann, wenn Fragen abends oder am Wochenende auftauchen.

* Für gesetzlich Versicherte kostenlos gemäß § 45 SGB XI. Kosten für Privatversicherte meist erstattungsfähig.

Konkretes Wissen für den Pflegealltag

Es gibt über 30 Video-Kurse, unter Anderem zu

  • Sicherem Umgang mit Mobilitätshilfen
  • Sturzprophylaxe im häuslichen Umfeld
  • Körpergerechtem Pflegen zur eigenen Entlastung
  • Selbstfürsorge
  • Orientierung bei Anträgen und Leistungen

Auch im Umgang mit Erkrankungen wie Demenz oder Inkontinenz erhalten Sie praxisnahe Unterstützung

Pflegegrad verstehen – Leistungen nutzen

Zudem bietet das Pflege ABC einen Pflegegradrechner an, mit dem Sie den voraussichtlichen Pflegegrad mithilfe verständlicher Fragen – basierend auf dem offiziellen Katalog des Medizinischen Dienstes – ermitteln können. Der Antrag kann direkt digital an die Pflegekasse übermittelt werden.

Nicht allein bleiben: Austausch mit anderen

Sie suchen den Austausch zu anderen pflegenden Angehörigen? Im PflegePlausch haben Sie die Möglichkeit, sich regelmäßig mit Gleichgesinnten digital zu treffen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch!

Pflege ist herausfordernd – aber Sie müssen da nicht alleine durch!

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Krankheitsbild Demenz

Was ist Demenz?

Was ist Demenz?

Die wörtliche Übersetzung lautet »weg vom Geist« bzw. »ohne Geist« und charakterisiert damit das wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen, nämlich den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit und damit den Verlust des selbstbestimmten Lebens. Am Anfang der Krankheit stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit. In ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, sodass die Betroffenen zunehmend die währendihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren. Eine Demenz ist mehr als eine »einfache« Gedächtnisstörung – sie verändert das ganze Sein des Menschen: seine Wahrnehmung, sein Verhalten und sein Erleben.


In Deutschland leben derzeit ca. 1,8 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Rund zwei Drittel davon werden in der häuslichen Umgebung von Angehörigen betreut und gepflegt. Die Häufigkeit dieser Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter und liegt bei über 80-Jährigen bei ca. 20 %

Ursachen einer Demenz

Die Ursachen für eine Demenzerkrankung sind vielfältig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen »primärer Demenz« und »sekundärer Demenz«. 90 % aller Krankheitsfälle entfallen auf die primäre Form, in deren Verlauf Nervenzellen des Gehirns in der Regel unumkehrbar zerstört werden. Mit etwa 60 bis 70 % ist Alzheimer die häufigste irreversible Demenzform. In der weiteren Betrachtung wird daher das Krankheitsbild der Alzheimer-Demenz in den Fokus gestellt.

»Sekundäre Demenzen« sind Folgeerscheinungen anderer Grunderkrankungen, z. B. Stoffwechselerkrankungen, und betreffen nur 10 % aller Krankheitsfälle.

Woran erkennt man als Angehöriger den Beginn einer Alzheimer-Demenz?

Bei Verdacht einer Demenz sollte umgehend gehandelt werden, denn je früher die Diagnose bekannt ist, umso schneller kann mit einer Behandlung gestartet werden. Das ist umso wichtiger, da zumindest ein kleiner Teil der Erkrankungen wesentlich gebessert werden kann. Nicht jede Beeinträchtigung des geistigen Leistungsvermögens muss schon ein Alarmsignal für eine beginnende Demenz sein. Vergesslichkeit ist normal – jeder vergisst einmal einen Namen oder verlegt seinen Hausschlüssel. Wenn sich die Vergesslichkeit allerdings häuft und auch Dinge betrifft, die gerade erst passiert sind, kann das ein erstes Anzeichen für Alzheimer sein.


Symptome

Die Beschwerden eines Alzheimer-Dementen sind meist sehr vielfältig, dennoch lassensich bei genauer Betrachtung einige charakteristische Symptome erkennen:

  • Vergesslichkeit: Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, später auch des Langzeitgedächtnisses
    Ständige Wiederholung von Fragen, Vergesslichkeit des aktuellen Datums
  • Schwierigkeiten alltägliche und häusliche Aufgaben korrekt zu erledigen
    Fehler beim Essenkochen, Probleme beim Bedienen der Waschmaschine
  • Verlust der Orientierung über Zeit, Raum und Ort
    Betroffener weiß nicht mehr, wann Weihnachten ist, findet sich in fremder, später auch vertrauter Umgebung nicht mehr zurecht, hat einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus, schläft tagsüber und wandert nachts umher

Umgang mit Demenzkranken

Demenzerkrankungen verlaufen nicht nach einem einheitlichen Muster, insofern gibt es auch kein allgemein gültiges Rezept. Die Verhaltensweisen der Betroffenen ändern sich nicht nur im Verlauf der Krankheit, sondern sind auch abhängig von der Tagesform und der Tageszeit. Einige Kranke sind freundlich, andere hingegen sehr aggressiv, einige sind körperlich gesund, andere im späteren Stadium bettlägerig. Auch ein ständiges Nachlaufen der Bezugsperson den ganzen Tag lang und ein Wiederholen der immer gleichen Fragen und Handlungen zählt zu den spezifischen Verhaltensweisen der Kranken. Fakt ist, der Erkrankte verliert immer mehr seine Selbstständigkeit und erkennt irgendwann selbst geliebte Menschen nicht mehr. Darauf sollten sich - auch wenn es sehr schwer fällt - die Angehörigen einstellen und viel Verständnis und Einfühlungsvermögen aufbringen. Vor allem im fortgeschrittenen Stadium, wenn sich der Erkrankte nicht mehr sprachlich verständigen kann oder sich in Untätigkeit flüchtet, sobald er Situationen als zu stressig empfindet, bleibt den Angehörigen nur zu erfühlen, wie es dem Kranken geht und was ihm gut tut.

Angehörige sollten durch sinnvolle Beschäftigungen versuchen, verbliebene Fähigkeiten zu aktivieren und so dem Kranken helfen, sein Lebensniveau zu halten. Der Schlüssel für viele Verhaltensweisen Demenzkranker liegt in Ihrer Biografie verborgen. Den Erkrankten gut zu kennen erleichtert Gespräche auf Vertrautes zu lenken, z. B. Situationen aus der Kindheit oder Jugend, da diese erfahrungsgemäß besonders gut erinnert werden. Das Wiederbeleben alter Erinnerungen bei gemeinsamen Aktivitäten, z. B. durch Stöbern in Fotoalben oder Sprechen und Singen bekannter Gedichte und Liedertexte kann dem Erkrankten sehr viel Freude bereiten und glücklich machen, da ihm dies vergleichsweise leicht fällt. Auch leicht verständliche Vorlesegeschichten - z. B. über Kinder- und Jugendstreiche früherer Tage oder altbekannte Leibgerichte - sorgen für eine schöne Abwechslung im Alltag und ermuntern den Demenzkranken zum Erzählen.

Es gibt darüber hinaus zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten, die dazu beitragen, verbliebene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und besondere Bedürfnisse der Erkrankten zu berücksichtigen. Dazu zählen u. a. speziell für Demenzkranke entwickelte Memo- Spiele, Malvorlagen oder Puzzle. Lassen Sie zu, dass Ihr demenzkrankes Familienmitglied Ihnen bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt, wie Kartoffeln schälen oder im Garten, hilft und auch Tätigkeiten der Selbstversorgung, wie Körperpflege, selbst durchführt.

Dann finden sich Wege, um miteinander im Kontakt und im Gespräch zu bleiben.

Tipp: Demenz-Muff/Nesteldecke

Ständige Unruhe ist ein typisches Merkmal von fortgeschrittener Demenz/Alzheimer - der Demenzmuff ist aus diesem Grund die ideale Beschäftigung für Menschen mit Demenz. Er bietet bei Unruhezuständen rastlosen Händen eine Beschäftigung. Das Zupfen an den Gegenständen des Muffs, auch »nesteln« genannt, kann häufig eine beruhigende Wirkung haben und dadurch Aggressionen abbauen. Aufgenähte Motive bieten viele sensorische und akustische Reize und wecken die Neugier. Auch ist es möglich, über die Motive auf dem Muff mit einer erkankten Person ins Gespräch zu kommen.

Die Decke kann mithilfe der Knöpfe zu einem Muff geknöpft werden und wärmt dann auch die oft kalten Hände der Erkrankten.

Demenz-Muff/Nesteldecke Artikel-Nr.: 11600 200

Demenz-Muff/Nesteldecke

Hilfsmittel bei Demenz

Der Alltag und das Wohnumfeld müssen den Bedürfnissen des Demenzkranken angepasst werden. Zur Anpassung des Wohnumfeldes gehören Sicherheitsvorkehrungen in der Wohnung, nicht zuletzt wegen der nächtlichen Schlafstörungen und des Umherirrens. Je nach Stadium der Erkrankung wird der Hilfebedarf der betroffenen Person immer größer und somit auch die Notwendigkeit zur Nutzung von Alltagshilfen und Hilfsmitteln, um die Pflege zu erleichtern.

Mit dem fortschreitenden Verlust des Gedächtnisses wird intensive Unterstützung, vor allem bei der Körperpflege sowie dem Essen und Trinken, unerlässlich.


Betreffende Textstellen zum Thema Demenz und besonders geeignete Hilfsmittel sind im Folgenden mit diesem Symbol gekennzeichnet: Symbol Demenz | RUSSKA

Krankheitsbild Schlaganfall

Was ist ein Schlaganfall?

Was ist Demenz?

Schlaganfall ist ein Oberbegriff für verschiedene Gehirnerkrankungen. Unter einem Schlaganfall (auch »Apolex« oder »Hirninsult« genannt) versteht man eine plötzlich auftretende Störung der Durchblutung im Gehirn. Je nach Ursache wird vereinfacht zwischen zwei Formen unterschieden:
Beim hämorrhagischen Infarkt platzt ein zum Gehirn führendes Blutgefäß plötzlich, wodurch eine Blutung im Gehirn verursacht wird.
Beim ischämischen Schlaganfall, der ca. 80 % der Krankheitsfälle ausmacht, sind die Blutgefäße verstopft, beispielsweise durch ein verschlepptes Blutgerinnsel, was zu einer Minderdurchblutung (Mangeldurchblutung) des Gehirns führt.


Pro Jahr ereignen sich ca. 270.000 Schlaganfälle in Deutschland, davon sind etwa 200.000 erstmalige Schlaganfälle (Quelle: Deutsche Schlaganfall-Hilfe). 1,3 Millionen Menschen in Deutschland leben mit den Folgen eines Schlaganfalls:Halbseitenlähmung, Gefühlsstörungen der Arme und Beine, Sprach- und Sehstörungen. Die Betroffenen müssen mit den oft schwerwiegenden Folgen leben und sind dauerhaft auf Therapien und Hilfsmittel angewiesen. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) hatten schätzungsweise etwa 1,8 Millionen Menschen im Alter ab 18 Jahren schon einmal einen Schlaganfall.

Rund 20 % der Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb von 4 Wochen, über 37 % innerhalb eines Jahres. Damit ist der Schlaganfall nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Bei rund der Hälfte der überlebenden Schlaganfall-Patienten ist ein Jahr nach der Erkrankung eine dauerhafte Behinderung festzustellen, sodass sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Der Schlaganfall ist damit ein Hauptgrund für die Pflegebedürftigkeit im Erwachsenenalter. Fast 1 Million Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an den Folgen eines Schlaganfalls.

Aufgrund der älter werdenden Gesellschaft ist zu erwarten, dass die Zahl der Schlaganfall-Erkrankten in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigt.

Ein Schlaganfall kann jeden treffen - egal ob Säugling oder Greis - die Wahrscheinlichkeit steigt aber mit dem Alter; die meisten Schlaganfälle treten jenseits des 60. Lebensjahres auf.

Ursachen eines Schlaganfalls

Neben dem Alter und einer möglichen genetischen Veranlagung (Vererbung) gibt es einige wichtige Risikofaktoren als Ursache, die beeinflusst werden können:

Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten, Übergewicht, mangelnde Bewegung, zu hoher Alkoholkonsum.



Symptome

Anzeichen eines Schlaganfalls können zum Beispiel sein:

  • Plötzliche einseitige Lähmung oder Kraftminderung ohne andere Ursache, insbesondere im Arm und/oder Bein
  • Einseitiges Taubheitsgefühl in Arm, Bein, im Gesichtsbereich (taubes, pelziges oder kribbeliges Gefühl), einseitig herabhängender Mundwinkel, Lähmung einer Gesichtshälfte
  • Sehstörungen (verschwommenes, doppeltes oder eingeschränktes Sehen) bis hin zur vorübergehenden Erblindung
  • Sprechstörungen (undeutliches Sprechen, Wiederholungen von Wörtern oder Silben, lange Pausen) bis hin zum Verlust des Sprachvermögens• Verminderte Ausdrucksfähigkeit (der Betroffene kann nicht mehr benennen, was er möchte oder äußert sich sinnlos)
  • Verminderte Ausdrucksfähigkeit (der Betroffene kann nicht mehr benennen, was er möchte oder äußert sich sinnlos)
  • Verständnisstörungen(Anweisungen werden nicht oder falsch umgesetzt)
  • Plötzlich auftretende Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
  • Bewusstlosigkeit
  • Starke Kopfschmerzen (setzen schlagartig ein und sind kaum zu ertragen: typisch bei einer Gehirnblutung)

Folgen eines Schlaganfalls

Die häufigsten Folgen eines Schlaganfalls sind, neben einseitigen Lähmungen und Taubheitsgefühlen, insbesondere der Arme und Beine, Sehstörungen, Sprechstörungen, Schluckstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel sowie Bewusstseins- und Wahrnehmungsstörungen. Aufgrund dieser Einschränkungen, und der Schädigung des Gehirns selbst, ist bei etwa der Hälfte der Erkrankten mit depressiven Syndromen wie Antriebslosigkeit und starken Stimmungstiefs zu rechnen.

Rehabilitation

Nach der erfolgreichen Behandlung eines Schlaganfalls gilt es den Patienten wieder für den Alltag fit zu machen. In der Regel geschieht dies durch umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen. U. a. helfen Physiotherapeuten durch intensives Training, Lähmungen und Fehlhaltungen zu verbessern und zu beseitigen und die Patienten dadurch wieder mobiler und beweglicher zu machen. Logopäden kümmern sich um die Zurückerlangung der Sprache.


Tipps zum Umgang mit Schlaganfall-Patienten:

Nicht nur für den Patienten, auch für Angehörige bedeutet die Krankheit je nach Ausmaß oft eine dramatische Veränderung. Die vertraute Person kann sich vielleicht plötzlich nicht mehr richtig ausdrücken und ist auch körperlich stark eingeschränkt.

  1. Helfen Sie dem Betroffenen durch Geduld, Unterstützung und Ermutigung.
  2. Sprechen Sie viel mit ihm und wie mit einem normalen Erwachsenen - der Verlust der Sprache bedeutet nicht, dass der Verstand ebenfalls beeinträchtigt ist.
  3. Übertriebenes Umsorgen kann hinderlich sein! Nehmen Sie dem Betroffenen nicht jeden Handgriff ab - nur durch unermüdliches Üben können verlorene Fähigkeiten wieder hergestellt werden.

Hilfsmittel bei Schlaganfall

Neben der Rehabilitation ist es sowohl für den Schlaganfall-Patienten als auch für die ihn pflegende Person wichtig, den Wohn- und Lebensraum möglichst barrierefrei und unabhängig von der Hilfe anderer zu gestalten. Um eine weitgehende Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen sind von daher eine Reihe von bewährten Hilfsmitteln auch schon während der Therapie sinnvoll, vor allem zur Unterstützung der Körperpflege, beim Ausscheiden und beim Essen und Trinken. Ergänzend werden je nach Schwere einer Lähmung auch Hilfsmittel zur fachgerechten Lagerung inkl. Hilfen zum Umlagern und zur Erhaltung der Mobilität benötigt. Je nach Ausprägung von Lähmungen und der damit verbundenen Einschränkungen in der Mobilität oder auch beim Greifen kommen einige Hilfsmittel besonders in Frage.


Betreffende Textstellen zum Thema Schlaganfall und besonders geeignete Hilfsmittel sind im Folgenden mit diesem Symbol gekennzeichnet: Schlaganfallsymbol

Pflegebett-Ausstattung

Ausstattung des Pflegebettes

Das sachgemäße Ausstatten des Pflegebettes vermittelt dem pflegebedürftigen Menschen Sicherheit und fördert zugleich sein Wohlbefinden. Bei der Auswahl der richtigen Hilfsmittel sind die besondere Situation und die Einstellung des Betroffenen dazu sowie die seiner Pflegeperson zu berücksichtigen:

  • Matratze aus gutem Schaumstoff
  • Matratzenschutzbezug und Bettschutzeinlage
  • bei starker Inkontinenz: Saugunterlage
  • Kopfkissen und Bettdecke

Die Bettwäsche sollte Feuchtigkeit aufnehmen können, anschmiegsam sein, freundlich aussehen (farbig), atmungsaktiv und kochbar sein.

Unabhängig vom Krankheitsbild gehört in ein Pflegezimmer eine vertraute, gemütliche und persönliche Einrichtung. Dabei ist nicht nur der Blick aus dem Fenster auf einen begrünten Innenhof oder in den Himmel wichtig, sondern auch die kleinen Dinge des Lebens, wie z. B. Erinnerungsfotos, das gewohnte Radio oder die Lieblingspflanze, um sich heimisch und geborgen zu fühlen.


Hilfsmittel für die optimale Pflegebett-Ausstattung


Pflege-Kissen | RUSSKA

Pflege-Kissen

Dieses hochwertige Kopfkissen bietet mehr Komfort und Hygiene in der Pflege: Aufgrund seines besonderen Füllmaterials ermöglicht es ein sanftes Einsinken und bietet eine sehr gute Stützkraft, ist sehr strapazierfähig und langlebig. Gleichzeitig ist es atmungsaktiv und kann einfach bis 95 °C in der Waschmaschine gewaschen werden.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11250 000 40 x 80 cm, weiß - -

Lück Rhombo-Medical IM-Pression-Decke | RUSSKA

Lück Rhombo-Medical IM-Pression-Decke

Diese spezielle Decke übt aufgrund ihrer kleinen integrierten Gewichte einen sanften, gleichmäßigen Druck auf den Körper aus. Damit kann eine beruhigende Wirkung hervorgerufen werden. Die Decke fördert die Körperwahrnehmung und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit

Icon Demenz
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
19077 153 135 x 200 cm - -

Arion Gleittuch Trans-Slide | RUSSKA

Trust Care Aufstehhilfe Let's Get Up

Sehr stabile, höhenverstellbare Aufstehhilfe mit ergonomischem Griff zum Befestigen am Bettrahmen. Erhöht die Sicherheit beim Aufstehen und Aussteigen aus dem Bett bei eingeschränkter Mobilität. Einfach zu installieren. Maximale Belastbarkeit: 150 kg

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1102 0910 - 19.40.02.3019 50.45.02.3019

Arion Gleittuch Trans-Slide | RUSSKA

master care Gleittuch

Hochwertiges Gleittuch mit einzigartigen Gleiteigenschaften, die das einfache Bewegen von Pflegebedürftigen im Bett ermöglichen. Die Kraftanstrengung bei der Durchführung von Pflegeverrichtungen sowohl bei der Pflegeperson als auch beim Hilfebedürftigen wird bedeutend verringert.

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
3510 0160 Nylon Master Tube, 100 x 805 cm 22.29.01.2078 -

Drehscheibe mit Griff | RUSSKA

Drehscheibe mit Griff

Mit dieser Drehscheibe können pflegebedürftige Menschen mit weniger Beinkraft und Gleichgewichtsproblemen zwischen verschiedenen Sitzflächen im Wohnbereich umgesetzt werden. Das Umpositionieren erfolgt, im Sitzen sowie im Stehen, durch eine ganz leichte Drehbewegung, z. B. vom Bett in den Rollstuhl. Gleichzeitig reduziert sie den Kraftaufwand für die Pflegeperson. Sie besteht aus zwei rotierenden Scheiben und ist 360° drehbar in beide Richtungen.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11035 000 43 x 39 cm - -

Drehplatte Medidisc | RUSSKA

master care Rutschbrett

Ein sehr leichtes, glattes und flexibles Rutschbrett, das das Umsetzen eines Pflegebedürftigen, z. B. von der Bettkante in den Rollstuhl, erleichtert. Der Pflegebedürftige muss nicht aufstehen können, sondern kann sitzend selbstständig oder mit Hilfe einer Pflegekraft den Positionswechsel vornehmen. Mit drei Griffen für mehr Stabilität, Anti-Rutsch-Fläche an der Unterseite verhindert Wegrutschen.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
3510 0620 Gr. L, 75 x 35 x 0,5 cm 22.29.01.3024 -

Beistell-Tisch Comfort | RUSSKA

Beistell-Tisch Comfort

Bewährter und praktischer Helfer, der unter anderem das Essen und Trinken im Bett ermöglicht. Das Untergestell kann leicht unter ein Bett geschoben werden, so dass der Pflegebedürftige die ganze Tischplatte vor sich hat. Die Höhe des Tisches kann stufenlos verstellt werden, er ist zudem fahrbar und feststellbar durch vier Rollen, alle mit Brems-Knopf ausgestattet für mehr Sicherheit bei der Anwendung.


Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11210 100 Buche Dekor - 50.45.04.0015

Lagern und Positionieren

Allgemeines

Was ist ein Dekubitus? Wie entsteht er?

Ein Dekubitus (Druckgeschwür) ist eine Gewebeschädigung. Sie wird durch anhaltenden Druck ausgelöst. Die haarähnlichen Blutgefäße (Kapillare und Venolen) werden zusammengedrückt. Der arterielle Zufluss (das Blut ist mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichert) und der venöse Abfluss (das Blut enthält Schlackenstoffe/StoffwechselEndprodukte) sind unterbrochen. Das Gewebe wird mangelhaft versorgt.

Erkennungsmerkmale

Mit einem Finger wird auf die Hautrötung gedrückt. Entsteht ein weißer Umriss und erscheint der Fingerabdruck nach Loslassen für einen kurzen Moment weiß, ist die Rötung wegdrückbar und damit der Fingertest negativ: Es liegt kein Dekubitus vor, sondern es handelt sich um eine Rötung (allergisch oder entzündlich bedingt) und die DekubitusProphylaxe kann wie gewohnt weiter durchgeführt werden. Ist die Rötung dagegen nicht wegdrückbar und bleibt nach Loslassen bestehen, ist der Fingertest positiv.

Aufgrund des Sauerstoffmangels durch Minderdurchblutung kommt es zu einer Übersäuerung im Gewebe, was zu einer Weitstellung der Gefäße führt. Das führt zu stärkerer Durchblutung, erkennbar an einer starken Hautrötung. Dadurch liegt eine druckbedingte Hautschädigung vor


Gefährdete Körperstellen

Bei liegenden oder sitzendenpflege- und hilfebedürftigen Personen sind dekubitusgefährdete Stellen besonders die Punkte, an denen das Körpergewicht auf hervortretende Körperteile (Knochen) mit nur geringer Muskelpolsterung drückt.

Rückenlage:

Hinterkopf

Schulterblätter

Wirbelsäule

Ellenbogen

Beckenkamm

Kreuzbein

Sitzbein

Fersen

Zehen

Seitenlage:

Ohr

Schulterhöhe

Ellenbogen

Beckenkamm

Knie

Fußaußenseite


Vorbeugende Maßnahmen

Folgende Grundprinzipien sind zu beachten:
  • eine gewissenhafte Beobachtung der Haut und Kontrolle auf Rötungen/sorgfältige Hautpflege
  • eine vollwertige Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • bei Inkontinenz-Betroffenen: eine geeignete Inkontinenz-Versorgung
Vorbeugende Maßnahmen können sein:
  • druckverteilende Maßnahmen durch Verwendung einer Weichlagerungsmatratze
  • druckvermindernde Maßnahmen durch Freilagerung (z.B. der Ferse)
  • zeitreduzierte Maßnahmen wie die Umlagerung unterstützt durch gewebeschonende Bewegungs- und Transfertechniken

Lagerung des Pflegebedürftigen

Wenn für einen Pflegebedürftigen keine spezielle therapeutische Lagerung ärztlich verordnet ist, dann bestimmt er selbst seine Lage und seinen Lagewechsel: Er kann sich aufsetzen, kann sich drehen. Er empfindet einen Druck als unangenehm und führt spontan eine Druckausgleichsbewegung durch. Schwer- bzw. Schwerstpflegebedürftige oder Halbseitengelähmte dagegen sind oft nicht mehr in der Lage, sich selber so zu legen, wie sie wollen. Sie sind auf unterstützende Hilfe durch eine Pflegeperson und auf den Einsatz von speziellen Hilfsmitteln zur Lagerung angewiesen.

Lagerungshilfsmittel werden angewandt zur Druckentlastung/Druckverteilung und zur Ruhigstellung/Stützung.

Sie unterstützen zum einen die Prophylaxe und Therapie der besonders gefürchtetenFolgeerkrankungen bei Bettlägerigkeit: Dekubitus (Druckgeschwür), Kontraktur (Gelenkversteifung), Thrombose (Venenentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung) und zum anderen spezielle Lagerungen, z. B.: Lagerung nach Bobath (bei Halbseitenlähmung, z. B. nach einem Schlaganfall), atemfördernde, atemunterstützende und herzentlastende Lagerung.


Lagerung bei Demenz

Bei Menschen mit Demenz kommt es häufig zu einer gestörten Körperwahrnehmung und damit einhergehenden Schlafstörungen und Unruhe. Das körperliche Empfinden von Begrenzung, wie z. B. bei einer Umarmung, vermittelt allgemein ein Gefühl von Geborgenheit, Halt und des Beschütztseins und wirkt deshalb beruhigend auf den Menschen. Spezielle Lagerungskissen sind eine sehr gute Hilfe, die Körperwahrnehmung zu unterstützen und das Ein- und Durchschlafen von Betroffenen zu verbessern.


Lagerung bei Schlaganfall

Die Bobath-Lagerung zählt zu den Pflege- und Therapie-Konzepten für Patienten mit Lähmungen und Störungen des Muskeltonus. Ziel ist es, dem Patienten die mehr betroffene Körperseite bewusst zu machen, seine Bewegungsfähigkeit zu aktivieren sowie z. B. einem Dekubitus und Kontrakturen vorzubeugen.

Hilfsmittel zum fachgerechten Lagern und Positionieren

Heilklima-Ellenbogenpolster/-Fersenpolster | RUSSKA

Ellenbogenpolster/-Fersenpolster

Zur Entlastung der Ellenbogen bzw. der Fersen sowie zur Unterstützung des Wärmeausgleichs. Mit Verschlussband zur stufenlosen und individuellen Fixierung, einzeln und paarweise erhältlich.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
20820 002 Ellenbogenpolster, Paar - -
21630 002 Fersenpolster, Paar - -

Lück Rhombo-med Rollo | RUSSKA

Lück Rhombo-med Rolle zur Positionsunterstützung

Aufgrund des Füllmaterials und der Länge lässt sich insbesondere die längere Rolle sehr großflächig an den Körper anschmiegen und fördert somit speziell bei Demenzerkrankten die Körperwahrnehmung. So lässt sich beispielsweise die Rolle im Bett wie ein Nest formen und umschließt damit den kompletten Körper.
Diese Rolle kann auch sehr gut zur Stabilisierung im Sitzen und zur Hochlagerung des betroffenen Armes nach einem Schlaganfall eingesetzt werden.
Der PU-Bezug ermöglicht eine schnelle und einfache Reinigung per Wischdesinfektion. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den PU-Bezug vom Kissen zu lösen und das gesamte Kissen innerhalb der Waschmaschine bis 95 °C zu reinigen.


 
Lück Rhombo-fill Komfortkissen Schaubild

 
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1909 7100 Ø 20 x 100 cm 11.11.05.1006 -
1909 7200 Ø 20 x 220 cm 11.11.05.1005 -

Lück Rhombo-fill Lagerungskissen | RUSSKA

Lück Rhombo-med Lagerungskissen

Das Lagerungskissen ist vielseitig einsetzbar für die persönliche Lagerung des Pflegebedürftigen, z. B. zur Stabilisierung, zur unterstützenden Lagerung und zum Hochlagern von Gliedmaßen. Kissen sind mit PU-Bezug und in verschiedenen Größen erhältlich.

Lück Rhombo-fill Komfortkissen Schaubild

 
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1909 7218 Ø 20 x 220 cm 40 x 60 cm 11.11.05.1011 -
1909 7226 Ø 20 x 220 cm 50 x 70 cm 11.11.05.1011 -

Körperpflege

Allgemeines

Das »Sich-Pflegen« gehört zu den sich wiederholenden Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Körperpflege und die Anwendung ausgewählter Hilfsmittel dienen nicht nur der Sauberkeit und Hygiene, sondern sie unterstützen und fördern die Lebensqualität des Einzelnen.

Die Hygiene ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Pflegeverlauf. Wird sie vernachlässigt, können z. B. schwerwiegende Infektionen auftreten, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch die Pflegeperson gefährden.

Pflegehandlungen der Körperpflege bei Pflegebedürftigen sind z. B.:

  • Ganzkörperwäsche
  • Mund- und Zahnpflege
  • Haarwäsche/Haarpflege
  • Fußbad/Handbad mit Nagelpflege
  • Reinigungsbad/Duschbad
  • Hautpflege

Hilfsmittel zur Unterstützung bei der Körperpflege

Haarwaschwanne aufblasbar, 2-reihig | RUSSKA

Haarwaschwanne aufblasbar, 2-reihig

Zur pflegegerechten Haarwäsche bei bettlägerigen Personen. Mit ihr kann eine wohltuende Haarwäsche durchgeführt werden, ohne dass der Pflegebedürftige aus dem Bett bewegt werden muss. Viereckige Form mit festintegriertem Ablaufschlauch und Kopfmulde für bequemes Liegen.
Inklusive Duschvorrichtung mit Wasserdurchlauf- Clip und Handluftpumpe.

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
77062 000 Set - 51.45.01.0010

Mangar Komfort-Badekissen | RUSSKA Mangar Komfort-Badekissen | RUSSKA

Mangar Komfort-Badekissen

Ein komfortables, aufblasbares Badekissen mit Rückenstütze, erleichtert den Wannen-Ein- und -Ausstieg und ermöglicht wohltuende Vollbäder mit bequemem Halt auch bei Bewegungseinschränkungen. Das Kissen wird zum Einbzw. Aussteigen mit Hilfe des beigefügten Kompressors per Fernbedienung schnell auf Wannenrandhöhe aufgeblasen. Zum Baden wird die Luft herausgelassen und der Anwender gleitet sicher und sanft auf den Wannenboden.
Inklusive Kompressor, Fernbedienung



Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78095 010 - -

Mangar Komfort-Badekissen | RUSSKA

Badestufe, stapelbar

Das Set mit 3 Stufen bietet die Möglichkeit, eine Treppe für noch leichteres Ein- und Aussteigen beim Baden zu errichten. Aber auch jede einzelne 10 cm hohe Stufe mit rutschsicherer Auflage stellt mit ihrer Trittfläche von 36/46 x 35 cm bereits eine große Hilfe dar.
Maximale Belastbarkeit: 190 kg



Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
7805 6100 1 Stück (Höhe: 10 cm) - -
78095 010 3er-Set (Höhe: 20 cm) - -

Drehbarer Aluminium-Badewannensitz mit Armlehnen und Rückenlehne | RUSSKA

Drehbarer Aluminium-Badewannensitz mit Armlehnen und Rückenlehne

Für den leichten Ein- und Ausstieg kann dieser Badewannensitz in 4 Schritten um 360° gedreht werden. Mit Armlehnen und Rückenlehne sowie Hygieneausschnitt in der Sitzfläche. Breitenverstellbar und somit für alle handelsüblichen Badewannen geeignet. Sitzfläche 40 x 41 cm.
Maximale Belastbarkeit: 130 kg.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78062 300 - 04.40.02.3014 -

Badebrett Basic | RUSSKA

Badebrett Basic

Das Badebrett erleichtert als »Zwischensitz« das Einsteigen in die Badewanne und dient während des Badens zusätzlich als praktische Ablage. So unterstützt das Brett aus hygienischem Kunststoff Menschen, die unter eingeschränkter Beweglichkeit leiden.
Maximale Belastbarkeit: 150 kg.

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr. PZN
78058 100 68 x 34,5 x 3,5 cm 04.40.02.0031 - 00995661
78059 100 73 x 34 x 3,5 cm 04.04.02.0032 - -

Dreh und Übersetzhilfe | RUSSKA

Dreh - und Übersetzhilfe

Praktische Dreh-und Übersetzhilfe, die den Transfer auf und vom Badewannenlifter erleichtert. Mit großer, sehr stabiler Transferplatte. Zahlreiche Gummifüße an der Unterseite sorgen für optimalen Halt. Weich gepolsterter Drehsitz mit abnehmbare

Maximale Belastbarkeit: 140 kg.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
7809 1000 - 22.29.01.0025 -

laguna Duschstuhl mit Armlehnen und Rückenlehne | RUSSKA

laguna Duschstuhl mit Armlehnen und Rückenlehne

Dieser komfortable und stabile Duschstuhl bietet hilfreiche Unterstützung bei der täglichen Körperpflege, wenn längeres Stehen schwerfällt oder die Angst besteht, auf nassem Untergrund auszurutschen. Alle Sitzoberflächen sind leicht angeraut und vermitteln ein angenehmes und sicheres Sitzgefühl. Schlitze in der Oberfläche des Stuhls begünstigen den schnellen Ablauf des Wassers, das Material ist zudem korrosionsbeständig. Einfache, werkzeuglose Montage. 7-fach verstellbare Höhe: 39-54 cm. Maße Sitzfläche: 50 x 30 cm.
Maximale Belastbarkeit: 160 kg.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78701 700 - 04.40.03.2046 -

Duschhocker laguna, mit Armlehnen | RUSSKA

laguna Duschhocker mit Armlehnen

Unterstützt bei der täglichen Hygiene in der Dusche. Die Armlehnen zeichnen sich durch ihre angenehm breite Auflagefläche sowie die werkzeuglose, sehr einfache Montage aus. 7-fach verstellbare Höhe: 39-54 cm. Maße Sitzfläche: 50 x 30 cm.
Maximale Belastbarkeit: 150 kg.


Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78700 600 - 04.40.03.1027 -

Haltegriffe mit Vakuum-Sicherheitsanzeige | RUSSKA

Haltegriffe mit Vakuum-Sicherheitsanzeige

Die Roth MOBELI Haltegriffe bieten mehr Halt und Sicherheit beim Betreten und Verlassen von Duschkabine, Badewanne und auch beim Toilettengang. Sie lassen sich mit Saugnäpfen auf allen glatten Oberflächen wie Fliesen anbringen. Es ist keine weitere Montage mit Schrauben und Dübeln nötig, einfach andrücken und Vakuumhebel umlegen. Dank der Sicherheitsanzeige wird permanent der tatsächliche Vakuumzustand und die damit verbundene Haltekraft gemessen und angezeigt, wann eine Neu-Befestigung erfolgen muss.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78100 241-244 Haltegriff QuattroPlus - -
78100 265 QuattroPower Stützgriff 04.40.05.1209 -

Stützklappgriff | RUSSKA

Stützklappgriff

Neben die Toilette montiert, unterstützt der Griff beim Hinsetzen und Aufstehen und entlastet so Knie- und Hüftgelenke. Bei Nichtbedarf kann er platzsparend an die Wand hochgeklappt werden. Beide Längen auch in Weiß pulverbeschichtet erhältlich.

Icon Rollstuhlfahrer


Maximale Belastbarkeit: 110 kg.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
78083 200 60 cm, Edelstahl poliert 04.40.05.1214 -


Toilettensitzerhöher QuickTop mit Armlehnen | RUSSKA

Toilettensitzerhöher QuickTop mit Armlehnen

3-fach höhenverstellbare Toilettensitzerhöhung, deren angenehm geformtew Armlehnen das Niederlassen und Aufstehen erleichtern. Mithilfe des innovativen Dübelsystems kann die Erhöhung bequem von oben montiert werden. Elegante matte Optik. TÜV-geprüft und Made in Germany.
Maximale Belastbarkeit: 130 kg.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1752 8000 - 33.40.01.3040 -

Dusch-Toilettenrollstuhl | RUSSKA

Dusch-Toilettenrollstuhl

Der ultimative Helfer für Bad und WC ermöglicht dem Pflegebedürftigen eine weitestgehend selbstständige und persönliche Hygiene in der Dusche. Gleichzeitig kann er, neben dem Bett platziert, nachts den weiten und besonders beschwerlichen Weg zur Toilette ersparen. Dank der Rollen und des Sitzes mit Hygieneöffnung kann der Rollstuhl über das Toilettenbecken gefahren werden, um den Toilettengang zu erledigen. In zwei Ausführungen, zum Schieben oder als Selbstfahrer mit großen 24-Zoll-Antriebsrädern erhältlich.
Maximale Belastbarkeit: 130 kg.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
17502 500 mit 5"- Rädern 18.46.01.2032 -
17502 550 mit 24"-Antriebsrädern 18.46.01.0038 -

Toilettenstuhl, fahrbar | RUSSKA

Toilettenstuhl, fahrbar

Unterstützt bewegungseingeschränkte Personen beim Toilettengang. Mittels vier Rollen kann er leicht bewegt und auf kurzen, geraden Strecken als Rollstuhl benutzt werden.
Die schwenkbaren Armlehnen und Fußrasten erleichtern das Umsetzen des Pflegebedürftigen. Mit abnehmbarem Sitzpolster und Toilettenstuhl-Eimer mit Deckel und Bügel.
Maximale Belastbarkeit: 120 kg.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
17502 200 pulverbeschichtet 18.46.02.0052 -

Hilfsmittel zur Inkontinenzversorgung

Mit dem medizinischen Begriff »Inkontinenz« wird der Verlust der Fähigkeit bezeichnet, Urin und/oder Stuhl bewusst zurückzuhalten und den Zeitpunkt der Entleerung selbst zu bestimmen. Urininkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für eine Störung im Organismus. Erst nach der ärztlichen Diagnose kann die Entscheidung darüber getroffen werden, ob eine Behandlung der Grunderkrankung möglich ist oder ob lediglich das Symptom - die Inkontinenz - behandelt werden kann.

Die Inkontinenz-Betroffenen leiden unter den Auswirkungen, wie dem unangenehmen Geruch, der Angst vor Verschmutzung und der dauernden Unsicherheit. Ärzte, die hier allein schon durch Information über Hilfsmittel so viel helfen könnten, werden oft aus Scham nicht zu Rate gezogen. Das führt dazu, dass viele inkontinente Menschen selber nach Möglichkeiten suchen, um mit ihrem Problem fertig zu werden. Fachkundige Beratung geben Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sanitätshauses, in dem Sie diesen Ratgeber erhalten haben. Sie helfen und beraten individuell bei der Auswahl einer zuverlässigen Inkontinenzversorgung.

Steckbecken aus Polypropylen | RUSSKA

Steckbecken aus Polypropylen

Steckbecken aus schlagfestem Kunststoff, inkl. Deckel. Ermöglicht den Stuhlgang im Bett.
Fassungsvermögen: 2 Liter.

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
17220 002 - 19.40.04.0019 51.40.01.0019

Urinflaschen-Set | RUSSKA

Urinflaschen-Set

Urinflaschen für Männer zum Auffangen von Urin ermöglichen das Wasserlassen im Liegen oder Stehen. Fassungsvermögen 1 Liter. Der Urinflaschen-Halter bietet die Möglichkeit, die Urinflasche sicher abzustellen. Zusätzliche Urinflaschenbürste hilft bei der Reinigung.

Icon Rollstuhlfahrer

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
18100 000 - - 51.40.01.1004

ULTRANA CWC 2000 | RUSSKA

ULTRANA CWC 2000

Wirksamer Geruchsvernichter und Desinfektionsmittelkonzentrat speziell für Toilettenstühle, Steckbecken und Urinflaschen sowie zum Behandeln von Inkontinenz- Slips bzw. Inkontinenz-Material. Überdeckt alle unangenehmen Gerüche und wirkt keimtötend. In verschiedenen Ausführungen erhältlich.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
59940 002 500 ml Sprühflasche - -

Ernährung

Allgemeines

Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse und spielen eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Findet keine adäquate Unterstützung statt, besteht die Gefahr einer Mangelernährung.

Essen und Trinken bei Demenz

Häufig kommt es bei Menschen mit Demenz zu einer Gewichtsabnahme, weil die zum selbstständigen Essen erforderlichen Fertigkeiten im Verlauf der Krankheit immer weiter abnehmen und sich das Hunger- und Durstgefühl verändert. Erscheint ein Demenzkranker auffallend verwirrt oder desorientiert kann das auch auf eine Mangelernährung oder Austrocknung zurückzuführen sein. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten gesunde Erwachsene pro Tag zu sich nehmen, wobei etwa 1,5 Liter über Getränke gegeben werden sollten.

Besonders beim Essen spielt die Kombination von Funktion und Design eine wichtige Rolle. Praktische Trink- oder Esshilfen mit versteckten Funktionen helfen den Betroffenen bei der selbstständigen Nahrungsaufnahme ohne dabei zu stigmatisieren. Kontrastreiches Geschirr, hebt sich deutlich vom Tisch ab, ist besser zu erkennen und unterstützt bei nachlassender Sehfähigkeit bei der aktiven Nahrungsaufnahme. Zudem wirkt gerade die Farbe Rot nachweislich appetitanregend.

Essen und Trinken nach einem Schlaganfall

Da eine Halbseitenlähmung oft auch die Gesichts-, Kau- und Schluckmuskulatur betrifft, ist die Aufnahme von Nahrungsmitteln meist mit Problemen verbunden. Bei Taubheitsgefühlen oder Zittern bereiten Tasten, Greifen und das Besteck oder den Trinkbecher zum Mund zu führen häufig Schwierigkeiten. Es empfiehlt sich von daher, die Nahrungsaufnahme mit geeigneten Hilfsmitteln zu unterstützen.

Hilfsmittel zum eigenständigen Essen und Trinken


ORNAMIN Teller mit Kipp-Trick | RUSSKA

ORNAMIN Teller mit Kipp-Trick

Der innovative Teller versteckt hinter seinem ansprechenden Äußeren besondere Funktionen, die auch bei körperlichen Einschränkungen ein selbstständiges Essen ermöglichen. Er eignet sich sehr gut für Hauptspeisen und Suppen, die problemlos ganz ausgelöffelt werden können. So trägt der Teller zu einer gepflegten Tischkultur bei, in der sich jeder wohlfühlen und das Essen genießen kann.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14638 200 Teller Modell 921, brombeer - -

ORNAMIN Thermoteller | RUSSKA

ORNAMIN Thermoteller

Dieser besondere Teller hält mit einem einfachen Trick - Befüllung mit heißem Wasser - das Essen deutlich länger in der gewünschten Temperatur, praktisch für alle, die etwas langsamer essen. Zudem gibt der Anti-RutschRing am Boden ein sicheres Gefühl während des Essens.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14627 200 Thermoteller, Modell 201, blau - -

ORNAMIN Essbrettchen mit Stop-Trick und Zubereitungshilfe | RUSSKA

ORNAMIN Essbrettchen mit Stop-Trick und Zubereitungshilfe

Mit dem großen Essbrettchen mit an drei Seiten erhöhtem Rand und beidseitiger Anti-Rutsch-Beschichtung können auch Menschen mit eingeschränkter Handbeweglichkeit selbstständig und bequem Brote zubereiten. Die optional erhältliche Zubereitungshilfe gibt zusätzlich sowohl Brötchen als auch Gemüse, Käse oder anderen Lebensmitteln perfekten Halt beim Schneiden und Zubereiten.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14624 500 Ess- und Zubereitungsbrett, Modell 910, anthrazit - -

Frau Kettner Einhandteller | RUSSKA

ORNAMIN Zubereitungshilfe Modell 960

Die optional erhältliche Zubereitungshilfe gibt zusätzlich sowohl Brötchen als auch Gemüse, Käse oder anderen Lebensmitteln perfekten Halt beim Schneiden und Zubereiten.



Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1462 3900 Zubereitungshilfe, Modell 960, weiß - -

sippa home Trinkhilfe | RUSSKA sippa home Trinkhilfe | RUSSKA

sippa home Trinkhilfe

Reduziert das Risiko des Verschluckens bei Schluckstörungen. Der Becher ist im Inneren mit einer Membran ausgestattet, die bei jedem Füllstand die Flüssigkeit am oberen Rand des Bechers hält, damit der Nacken beim Trinken nicht überstreckt werden muss. Somit kann sippa mit zur Brust gesenktem Kinn ausgetrunken werden. Dies schützt die Atemwege beim Trinken besonders. Mit ergonomischer Tülle für angenehmes Trinken, großen Griffen für einfaches Greifen und ein Ventil gegen Verschütten bei zittrigen Händen. Füllmenge: 200 ml.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14590 010 Trinkhilfe sippa home advanced set, transparent 02.40.02.7002 -

ORNAMIN Becher mit Trink-Trick | RUSSKA ORNAMIN Becher mit Trink-Trick | RUSSKA ORNAMIN Becher mit Trink-Trick Ausatz Grün| RUSSKA

ORNAMIN Becher mit Dosier-Trick

Das innovative Becher Set mit besonderem Becher und SpezialTrinkbecher-Aufsatz ist eine von Pflegeexperten empfohlene Alternative zum klassischen Schnabelbecher.
Der dezent im Becher verschwindende Aufsatz hat rundumgehende Schlitze und lässt den Pflegebedürftigen intuitiv einfach von allen Seiten trinken. Durch die verkleinerten Öffnungen wird die Flüssigkeitszufuhr dosiert.

Der besondere Vorteil: Der natürliche Trink- und Schluckprozess bleibt erhalten, ein Verschlucken wird verhindert.

Der besondere Innenbecher in Eistütenform ermöglicht das leichte Leeren des Bechers, ohne den Kopf in den Nacken zu legen. Der extra-große ergonomischen Henkel ermöglicht ein sicheres Greifen mit einer Hand.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14581 300-390 Becher-Set mit Dosier-Trick, verschiedene Farben - -

Supergrip Essbesteck | RUSSKA

Supergrip Essbesteck

Das spezielle, ergonomische und großvolumige Besteck hat ca. 3,5 cm dicke, angenehm zu greifende und rutschfeste Handgriffe. Gabeln und Löffel können je nach Bedarf nach rechts bzw. links gebogen werden, um Bewegungen im Handgelenk zu minimieren und es somit zu entlasten.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
09 1058 833 Besteck-Set, 4-teilig, biegsam - -

Selbststabilisierendes Tremor-Essbesteck Bravo Twist Anwendung | RUSSKA Selbststabilisierendes Tremor-Essbesteck Bravo Twist Gabel | RUSSKA

Selbststabilisierendes Tremor-Essbesteck Bravo Twist

Das innovative Essbesteck mit Bewegungssensoren hilft Menschen mit essentiellem Tremor oder bei Parkinson. Mit seiner intelligenten Technik gleicht es das Zittern automatisch durch kleine Gegenbewegungen aus. So fällt, auf dem Weg vom Teller zum Mund, kaum etwas vom Löffel oder Gabel hinunter und der beeinträchtigte Anwender kann wieder eigenständig sein Essen zu sich nehmen. Besonderheit: Das Besteck hat eneben einem Löffel- auch einen Gabelaufsatz - mit der Gabel kann der Anwender durch die zusätzliche Drehfunktion auch Nudeln einfach aufrollen.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14635 000 inkl. Ladekabel und Schutzhülle 02.40.02.9001 -

Ess-Schürze | RUSSKA

Ess-Schürze

Die besonders große Ess-Schürze bietet perfekten Schutz vor Flecken auf Kleidung und Bettwäsche. Mit Druckknopfverschluss. Feuchtigkeitsundurchlässig, abwischbar und waschbar. In verschiedenen Designs erhältlich.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
141590 950 – 980 Blumen, Karo - -

Intelligente Assistenz-Systeme

Allgemeines

Der Wunsch, sich möglichst lange gesund und unabhängig von anderen bewegen zu können, ist für alle Menschen grundlegend. Für die ältere Generation - insbesondere für Demenzkranke und sturzgefährdete Personen - gewinnt dabei zusätzlich der Sicherheitsaspekt an Bedeutung. Die Kombination von aktiver Lebensgestaltung mit gesundheitlicher Vorsorge bestimmt den Lebensrhythmus. Hier sind praktische, alltagstaugliche und effektive Hilfen gefragt. Die Assistenz-Systeme von RUSSKA sind aus diesem Grund ideal für die Pflege zu Hause.

Sicherheit bei Demenz

Viele Demenzkranke zeigen, vor allem im mittleren Stadium der Krankheit, einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Es besteht die Gefahr, dass sich der Erkrankte verletzt und auch fremde Personen gefährdet. Insofern sollte das so genannte »Wandern« oder »Umherirren« vermieden werden, z. B. durch Signalgeber, die Alarm schlagen, wenn ein Erkrankter die vertraute Umgebung verlassen will.



Hilfsmittel für Sicherheit im Alltag

Funk-Sensormatte Step-Control | RUSSKA Funk-Sensormatte, rechteckig

Funk-Sensormatte Step-Control

Bietet dementen und sturzgefährdeten Menschen mehr Sicherheit und unterstützt bei deren Pflege: Die funkgesteuerte Sensormatte funktioniert als Sender in Kombination mit dem Pflegeruf-Empfänger Plus. Durch Betreten der Sensormatte wird am Empfänger ein akustisches und/oder optisches Signal ausgelöst. Die Formate eignen sich als Bettvorleger oder als Türvorleger. So können sich pflegebedürftige Personen in ihrer Umgebung frei bewegen, ein Weglaufen wird aber bemerkt.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11096 600 hellgrau, rechteckig, ca. 75 x 55 cm - -

Türwächter | RUSSKA

Türwächter

Der Türwächter ist ein kabelloses System welches dem unbemerkten Entfernen einer Person aus einem Zimmer vorbeugt. Wird die Klinke im aktiven Status betätigt, erfolgt per Funkübertragung die Meldung an z. B. ein Pflegeruf-Set Plus. Der Türwächter wird von außen an die Türklinke montiert sowie aktiviert und kann von innen weder manipuliert noch abgestellt werden.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11097 050 - - -


Pflegeruf-Set Plus/Notruftelefon | RUSSKA Armbandsender Pflegeruf-Set Plus/Notruftelefon | RUSSKA Empfänger-Plus Pflegeruf-Set Plus/Notruftelefon | RUSSKA Großtasten-Notruftelefon

Pflegeruf-Set Plus

Ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles, kabelloses Funksystem. Der Pflegebedürftige trägt den Armbandsender für den Notruf, der Empfänger steckt bei Angehörigen oder Nachbarn in der Steckdose. Reichweite bis zu 150 m. Wird der Sender betätigt, erzeugt der Empfänger sofort ein akustisches und/oder optisches Alarmsignal. Enormes Sicherheitsplus: Das Alarmsignal ertönt so lange, bis es von einer Person bemerkt und quittiert wird.

Großtasten-Notruftelefon Easywave FonAlarm
Dieses Komfort-Telefon mit zusätzlicher Notruffunktion bietet noch mehr Sicherheit im Notfall, selbst wenn es nicht in der Nähe steht. Wird der Pflegeruf-Armbandsender oder die Funk-Sensormatte berührt, baut das Telefon eine Verbindung, z. B. zu einem Angehörigen, auf. Der Freisprechmodus aktiviert sich selbstständig und der Anwender kann, etwa aus einem Nebenraum, mit dem Angerufenen telefonieren. Bis zu drei Notrufnummern sind speicherbar. Das Telefon wählt automatisch so lange alle Nummern, bis ein Angerufener abnimmt und den Alarm bestätigt.




Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11096 011 Pflegeruf-Set Plus - -
1459 0010 Telefon Easywave Fon Alarm mit Armbandsender - -

Nachtlicht | RUSSKA

Nachtlicht

Dieses Nachtlicht ist eine Hilfe zur Orientierung im Dunkeln. Es lässt sich direkt in die Steckdose stecken und über den integrierten Ein-/Ausschalter betätigen.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11096 450 - - -

Mobilitäts- und Alltagshilfen

Allgemeines

Nur wer sich regelmäßig bewegt, bleibt mobil. Deswegen sind Bewegung und Mobilität zwei Faktoren, die für jeden Menschen wichtig sind. Für ältere Menschen ist es von großer Bedeutung, möglichst lange die Mobilität und die damit verbundene Selbstständigkeit zu erhalten. Bewegung fördert Mobilität und mobil sein bedeutet aktiv am Leben teilzunehmen, soziale Kontakte zu pflegen und sich Lebensfreude zu erhalten. Für Pflegebedürftige, die körperlich eingeschränkt sind, besteht die Möglichkeit, die Mobilität mit passenden Hilfsmitteln zu erhalten bzw. zu fördern. Hierzu zählen z. B. Rollatoren, die dem Pflegebedürftigen helfen, sicher unterwegs zu sein. Für pflegebedürftige Personen ist es zudem besonders wichtig, sich trotz der eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit fit und gesund zu halten. Mit Hilfe ausgesuchter Trainingsmethoden können die Beweglichkeit gefördert und Kräfte mobilisiert werden, damit die noch intakten Funktionen des Körpers erhalten bleiben. Messgeräte helfen, die vitalen Funktionen des Körpers zu messen und zu überwachen.

Viele weitere kleine Helfer erleichtern den Alltag des Pflegebedürftigen und erhöhen somit seine Lebensqualität auf einfache Art und Weise.

Hilfsmittel zur Erhaltung der Mobilität und zur Erleichterung des Alltags

Wohnraum-Rollator Let’s Dream | RUSSKA

Wohnraum-Rollator Let’s Dream

Wendiger, stabiler Rollator, der Pflegebedürftige zu Hause auch auf engstem Raum unterstützt. Mit 55 cm Breite passt er durch normale Zimmertüren und begleitet in der gesamten Wohnung. Der mitgelieferte Korb und das Tablett helfen beim Transport von kleinen Gegenständen und ermöglichen das Essen und Trinken ohne Tisch. Der durchgängige, gut zu umfassende Handgriff mit Bremse ermöglicht die einhändige Nutzung. Bei Nichtbedarf ist der Rollator platzsparend zusammenfaltbar.

Höhenverstellbar: 83-95 cm, Maximale Belastbarkeit: 100 kg


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11449 400 Holz-Optik/chrom - -

Rollator vital | RUSSKA Abb. vital carbon

Rollator vital

Die Rollatoren der vital Familie sind elegante, komfortable Alltagsbegleiter, z. B. auf Spaziergängen, oder beim Einkaufen. Erhältlich in den Varianten vital classic, vital plus, vital carbon und vital carbon plus jeweils in zwei Sitzhöhen. Jedes Modell bietet höhenverstellbare Schiebegriffe, hohe Belastbarkeit bis zu 150 kg und eine praktische, bis 5 kg belastbare Tasche mit innenliegenden Seitentaschen und einem Reißverschlussfach sowie Reflektornähten. Die plus-Variante hilft, dank weicher Komforträder, Stöße von unebenen Untergründen, wie Feldwegen oder Kopfsteinpflaster, zu reduzieren und kann so die Gelenke entlasten.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11448 000-041 vital classic 10.50.04.1174 -
11448 500-541 vital plus 10.50.04.1220 -
1144 8400 vital plus classic 10.50.04.2023 -
1144 8300 vital plus XL 10.50.04.2022 -

MovingStar AllinOne | RUSSKA

MovingStar AllinOne

Der MovingStar AllinOne ist ein wendiger Rollator und gleichzeitig mit 18,6 kg ein besonders leichter Elektro-Rollstuhl. Er kann als Gehhilfe oder bequemer Elektro-Rollstuhl genutzt werden. Auch als praktische Schiebehilfe lässt sich diese Rundum-Mobilitätshilfe gut einsetzen.

Maximale Belastbarkeit: 100 kg.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
97100 400 schwarz - -

Elektro-Rollstuhl MovingStar 501 | RUSSKA

Elektro-Rollstuhl MovingStar 501

Dieser komfortable und kompakte Elektro-Rollstuhl erweitert den Bewegungsradius in der Wohnung, beim Einkaufen und auf Reisen. Mit nur wenigen Griffen lässt sich dieses leichte Modell sehr klein zusammenfalten und passt sogar ohne Zerlegen in den Kofferraum. Mit voller Akkuladung kann er große Distanzen und Steigungen schaffen und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 6 km/h.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
9710 0501 Model 501 18.50.07.0003 -

Elektro-Rollstuhl MovingStar 802 | RUSSKA

Elektro-Rollstuhl MovingStar 802

MovingStar Elektro-Rollstuhl 802 zeichnet sich durch modernes Design und hohe Funktionalität aus. Die extragroße Bereifung sorgt für Stabilität und Komfort auf verschiedenen Untergründen. Der schwenkbare Joystick ermöglicht eine einfache Bedienung. Die verstellbaren Armlehnen und die klappbare Fußstütze ermöglichen eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse. Eine praktische Verladevorrichtung erleichtert das Einladen in Kofferräume bis zu einer Ladekanten-Höhe von 76 cm. Max. Geschwindigkeit 6 km/h


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
9710 0802 eisblau 18.50.07.0024 -

MovingStar 2000 | RUSSKA

Elektro-Rollstuhl MovingStar 2000

Der MovingStar 2000 verbindet elegante und komfortable Mobilität. Seine kompakten Maße machen ihn zu einem wendigen Gefährt. Manuell auf kleine Größe faltbar und mit einem Gewicht von 23,5 kg ohne Akku lässt er sich auch im Kofferraum einfach verstauen. Gelenkt wird der Elektro- Scooter bequem über einen Joystick mit großer Handauflage. So kann er dicht an Tischkanten oder Regale herangefahren werden und ist überall ein praktischer Begleiter.

Maximale Belastbarkeit: 150 kg.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
97300 220 weiß - -

Scoot MovingStar SC 150 | RUSSKA

Elektro-Rollstuhl MovingStar SC 150

Der Scooter MovingStar SC 150 bietet Komfort und Wendigkeit für den täglichen Einsatz und den ÖPNV. Mit Feststellbremse, gefederter Achse und verstellbarem Sitz sorgt er für eine sichere und ruhige Fahrt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h ist er zügig unterwegs. Das leistungsstarke Frontlicht bietet mehr Sichtbarkeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen, während die 11-Zoll-Luftreifen und der Frontkorb für Komfort und Stauraum sorgen

Maximale Belastbarkeit: 136 kg


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
9780 0150 MovingStar SC 150 18.51.05.1055 -

Mobilitätsroller ATTO | RUSSKA

Mobilitätsroller ATTO

Der ATTO als alltagstaugliches Elektromobil ist mit wenigen Handgriffen klein und kompakt zusammenfaltbar. Für einen einfachen Transport ist er werkzeuglos in zwei Teile trennbar und kann wie ein Koffer mit Rollen gezogen werden. Der großzügige Radstand erhöht die Stabilität und sorgt für gute Fahreigenschaften. ATTO verfügt über eine anpassbare Lenksäule, Transportmöglichkeit für Taschen unter dem Sitz und einen USB-Ladeanschluss für mobile Endgeräte. Max. Belastbarkeit: 120 kg, Max. Geschwindigkeit 6 km/h
Max. Belastbarkeit: 120 kg.
Max. Geschwindigkeit: 6 km/h.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
97500 010 sport, silber 120 kg - -
97500 0015 Sport Max, silber, 136kg - -

Schlupfsack für Rollstühle | RUSSKA

Schlupfsack für Rollstühle

Auch an kalten Tagen unterwegs sein, ohne zu frieren: Der Schlupfsack für Erwachsene hilft dabei. Umlaufender, leichtgängiger Reißverschluss für leichtes Ein- und Aussteigen. Bänder und Anti-Rutsch-Noppen halten den Schlupfsack an Ort und Stelle. Kuscheliges Vlies und Zugband an der Öffnung sorgen für kuschelige Wärme im Inneren. Das Obermaterial ist wasser- und windabweisend.

Farbe: dunkelblau


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1011 0040 - 060 Größe M-XL - -

Gehstock, faltbar | RUSSKA

Faltbarer Aluminium-Gehstock

Gehstöcke verleihen dem Anwender mehr Sicherheit beim Gehen und vermindern somit die Sturzgefahr. Dieses leichte, faltbare Modell können Sie aufgrund seiner kompakten Größe immer mitführen. Individuell in der Höhe anpassbar, erhältlich mit diversen Griffen und in verschiedenen Farben.

Maximale Belastbarkeit: 100 kg.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
15167 000 - 200 Holz-Fritzgriff 10.50.01.1016 -

Elektrische Aufstehhilfe 
        SitnStand | RUSSKA

Elektrische Aufstehhilfe SitnStand

Eine Aufstehhilfe leistet mobilitätseingeschränkten oder schwachen Personen wertvolle Unterstützung, wenn sie aus eigener Kraft nicht mehr aus dem geliebten Möbelstück hochkommen, und entlastet somit auch die Pflegepersonen. Die elektrische Aufstehhilfe SitnStand ist eine einfach zu bedienende, akkubetriebene Aufstehhilfe, die für viele Sitzgelegenheiten - vom Stuhl über Sessel bis hin zum Sofa - geeignet ist. Das aufblasbare Luftkissen mit mehreren Kammern hebt die Anwender sanft bis zur gewünschten Höhe an und unterstützt das Aufstehen. Ebenso lassen sich die Kammern schrittweise absenken, so wird auch das Hinsetzen aktiv unterstützt. Im luftleeren Zustand ist die Aufstehhilfe flach wie ein Sessel-Überwurf.
Maximale Belastbarkeit: 120 kg

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11020 400 inkl. Akku, Ladegerät, Tasche und Sitzbezug - -

Greifhilfe Milan | RUSSKA

Greifhilfe Milan

Greifhilfen verlängern den Arm, unterstützen so bewegungseingeschränkte Personen beim Aufheben und Heranholen auch von schweren Gegenständen ohne anstrengendes Bücken und Strecken. Die Greifhilfe Milan liegt durch ihren ergonomisch geformten Handgriff besonders gut in der Hand. Dank einer Öffnung im Handstück lässt sich diese Greifhilfe praktisch aufbewahren z. B. am Garderobenhaken.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14670 300 70 cm lang 02.40.04.1059 -

HEPRO Haltestange Gripo | RUSSKA

HEPRO Haltestange Gripo

Diese Haltestange ist eine perfekte Stütze im Alltag, die beim Aufrichten und Niederlassen sowie bei Bewegungen zu Hause Sicherheit gibt. Ob im Bad, in der Dusche oder am Bett, neben dem Sessel oder wo immer Unterstützung nötig ist, kann die Stange flexibel eingesetzt werden. Dank Teleskop-Mechanismus klemmt sie fest zwischen Zimmerdecke und Fußboden und kann einfach und werkzeuglos montiert und umplatziert werden. Mit verschiedenen optional erhältlichen Griffbügeln können die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten noch erweitert werden.
Maximale Belastbarkeit: 210 kg.

Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
35035 200 - 04.40.05.2013 -

OMRON Automatisches Oberarm-
            OMRON automatisches Blutdruckmessgerät M7 Intel | RUSSKA

OMRON automatisches Blutdruckmessgerät M7 Intelli IT AFib

Das OMRON M7 Intelli IT AFib ist ein klinisch validiertes Blutdruckmessgerät für die Anwendung zu Hause, das bei jeder Messung automatisch auf Anzeichen von Vorhofflimmern prüft – eine häufig unerkannte Herzrhythmusstörung bei Bluthochdruck. Durch die frühe Erkennung kann das Schlaganfallrisiko gesenkt werden. Die Messwerte können per Bluetooth an die OMRON connect App übertragen und dort einfach verwaltet werden. Die Intelli Wrap Manschette erleichtert das Anlegen und ermöglicht präzise Messungen in nahezu jeder Position am Oberarm.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
3610 0501 - 21.28.01.2156 -

Medi-7 Medikamentenkassette mit 7 Tages-Dosen | RUSSKA

Medi-7 Medikamentenkassette mit 7 Tages-Dosen

Die übersichtliche und sichere Hilfe für alle Menschen, die regelmäßig mehrmals täglich Arzneimittel einnehmen, besteht aus einer Box mit sieben bedruckten Tagesdosierern.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
99142 000 weiß - -

Strumpf-Anziehhilfe Frottee | RUSSKA

Strumpf-Anziehhilfe Frottee

Erleichtert bewegungseingeschränkten Personen das Anziehen von Strümpfen. Sie vermeidet ein starkes Beugen der Hüfte und mindert so auch ein eventuelles Sturzrisiko. Zwei integrierte Zugbänder mit Schlaufengriffen ermöglichen den Gebrauch der Strumpf-Anziehhilfe mit nur einer Hand.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
26013 000 - 02.40.01.2016 -

Liromed 476 Bequem Halbschuh | RUSSKA

Liromed 476 Bequem Halbschuh

Diese Spezialschuhe sind ideal für den häuslichen Einsatz: Der extraweite Einstieg ermöglicht auch körperlich beeinträchtigten Personen, sich selbstständig die Verbandschuhe anzuziehen.
Über die Klettverschlüsse lässt sich der Schuh einfach öffnen und schließen und auf die individuelle Breite einstellen. Weiches Obermaterial vermeidet Druckstellen, das Innenfutter hält mollig warm oder ist geruchs- und bakterienhemmend. Ein hoher Schaft und die rutschhemmende Sohle bieten mehr Halt und Sicherheit.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
64 476 0835-49 Mikrofaser, bordo, Schuhgröße 35-50 31.03.03.4027 -

Kompletthüftschutz Soft | RUSSKA für Herren

Kompletthüftschutz Soft

Der Kompletthüftschutz vereint einen hohen Tragekomfort mit idealen Dämpfungsfähigkeiten und hilft bei Stürzen durch seinen viskoelastischen Schaumstoff das Risiko eines Oberschenkelhalsbruchs zu vermindern. Die Protektoren stecken in eingenähten Taschen in der speziellen Unterwäsche und sind damit ganz einfach in der Anwendung.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
61000 100 - 140 Kompletthüftschutz Soft Herren, Gr. S-XXL - -
61000 200 - 240 Kompletthüftschutz Soft Damen, Gr. S-XXL - -

Aktiv bleiben

Allgemeines

Selbstbestimmt leben und selbstständig bleiben, aktiv am Geschehen teilnehmen und sich fit und beweglich halten - das wünschen sich sicherlich alle älteren Menschen. Mit steigendem Lebensalter verliert der Körper an Leistungsfähigkeit, manche Bewegungen werden zunehmend anstrengender, körperliche Aktivitäten nehmen automatisch ab. Wird dem nicht aktiv entgegengesteuert, kommt es durch Bewegungsarmut zu weiteren körperlichen Problemen.

Körperliche und geistige Aktivierung

In der häuslichen Pflege ist es wichtig, dass die Pflegebedürftigen möglichst fit bleiben, körperlich wie geistig. Bewegung ist hierbei ein entscheidender Faktor, dabei gibt es verschiedene Wege, dies zu erreichen. Die heute in der Pflegepraxis bedeutende »Aktivierende Pflege« nimmt diesen Grundsatz auf und stellt Selbstständigkeit durch Aktivierung in den Vordergrund. Bei der körperlichen Aktivierung geht es darum, den Pflegebedürftigen zu motivieren, damit er sich bewegt und alle Tätigkeiten selbst ausführt, die noch im Bereich seiner Möglichkeiten liegen. So dauert es zwar mit Sicherheit länger, wenn ein Pflegebedürftiger seine Körperpflege mit entsprechenden Hilfsmitteln eigenständig vornimmt, anstatt dies von der pflegenden Person machen zu lassen. Allerdings hat diese Aktivität nicht nur einen positiven Effekt auf die Beweglichkeit, den Kreislauf, die Durchblutung und die Atmung. Auch seine Psyche und damit geistige Aktivierung wird durch eine möglichst große Selbstständigkeit gestärkt. Damit sich der Zustand abnehmender Beweglichkeit nicht verschlechtert und zusätzliche gesundheitliche Probleme verhindert werden, sollten diverse prophylaktische Maßnahmen vorgenommen werden.

Folgen von Bewegungsmangel

Bewegung beugt allen negativen Folgen einer Bettlägerigkeit vor, denn bei eingeschränkter Mobilität und Bewegung bauen sich die Muskeln mit der Zeit ab - sie werden schließlich durch mangelnde Beanspruchung nicht gebraucht. Die Folge ist zunehmende Schwäche, wodurch die Mobilität zusätzlich eingeschränkt wird.
Wer vermehrt im Bett liegt, atmet flacher als in aufrechter Position. Wird die Lunge weniger belüftet, kann dies auf Dauer schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Sekret wird nicht mehr so gut transportiert und kann deshalb nur schwer abgehustet werden. Früher oder später kann sich daraus eine Lungenentzündung entwickeln.
Fehlende Mobilität verlangsamt den Blutfluss. Die Muskelpumpe, die den Kreislauf unterstützt, fehlt. Dadurch steigt die Gefahr, dass sich kleine Blutgerinnsel bilden, die dann ein Gefäß verstopfen können. Sogenannte Thrombosen können entstehen.


Hilfsmittel zur Aktivierung im Alltag

Muskeltraining/Krafttraining-Bewegung gegen Abnahme der Muskeltätigkeit und Muskelschwund

Schon mit dem 30. Lebensjahr beginnt der altersbedingte Muskelabbau. Dann baut der Körper pro Jahr bis zu ein Prozent Muskelmasse ab. Menschen, die älter als 70 Jahre sind, verlieren rund drei Prozent Muskelkraft pro Jahr.
Eine gut arbeitende Muskulatur auch bei Pflegebedürftigen ist aber wichtig, hilft sie doch Treppen zur Wohnung noch zu bewältigen, die Einkaufstaschen zu tragen und die Flaschen aufzudrehen, alles ohne Hilfe.
Das Gute: Die Muskeln lassen sich in jedem Alter trainieren. Es ist nie zu spät - selbst mit 70, 80 oder 90 kann man noch Muskeln aufbauen. Natürlich sollte das Training an das individuelle Alter und die Beweglichkeit angepasst werden.


Mobilitätstrainer | RUSSKA

Mobilitätstrainer

Mit diesem kleinen und leichten Gerät lässt sich die Beweglichkeit und Kraft der Arme und Beine einfach trainieren. Der Trainer kann dabei auf dem Tisch oder dem Fußboden gestellt werden. Durch seine rutschhemmenden Füße steht das Gerät immer fest und sicher. Der Aufbau ist besonders leicht durch faltbare Beine. So kann der Mobilitätstrainer auch leicht wieder verstaut werden.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11400 050 - - -

TheraBand Handtrainer | RUSSKA

TheraBand Handtrainer

Mit dem Handtrainer ist ein vielseitiges Handtraining zur Kräftigung und Koordination von Hand, Fingern und Unterarm bei Bewegungseinschränkungen möglich. Handtraining hat sich auch bei Schmerzen durch altersbedingte Arthrose als sehr effektiv erwiesen. Die vier verschiedenen Härtegrade bieten die Möglichkeit, das Training individuell anzupassen.

Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
16520 100-140 weich, gelb - extra-hart, blau - -

Igelball | RUSSKA

Igelball

Igelbälle mit ihren besonders angenehmen Noppen eignen sich gut für eine einfache, sanfte Eigenmassage. Einfach den Ball mit einer Hand über eine beliebige Körperregion rollen. Erwünschter Effekt im massierten Bereich: Die Durchblutung verbessert sich, Muskeln lockern sich, das sorgt insgesamt für mehr Beweglichkeit.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
99133 320 rot, Ø 9 cm - -
99133 330 blau, Ø 10 cm - -

ARTZT vitality  Miniball | RUSSKA

ARTZT vitality Miniball

Der ARTZT vitality Miniball ist ein vielseitiges Trainingsgerät, dessen weiches, griffiges Material eine vielfältige Anwendung erlaubt. Er eignet sich besonders für Übungen zur Verbesserung von Mobilität, Kraft, Beweglichkeit und Koordination.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
1652 5127 blau, Ø 22 cm - -

TheraBand Übungsbänder | RUSSKA

TheraBand Übungsbänder

Ideales Trainingsgerät um Bewegungseinschränkungen zu vermindern und gleichzeitig die Wiederherstellung von Muskel- und Gelenkfunktionen zu unterstützen. Einfache Übungen stimulieren die Muskelgruppen für Kraft und Ausdauer. Das Zubehör-Set, bestehend aus Handgriffen und Fußschlaufen, bietet dabei einen einfachen und sicheren Halt. Erhältlich in verschiedenen Widerstandsstärken für individuelles Training.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
16512 500 Travel, rot, mittel-stark - -
16521 400 Zubehör-Set - -

Pneumonieprophylaxe durch Atemtraining

Wer im Bett liegt, atmet flacher als in aufrechter Position. Wird die Lunge weniger belüftet, kann dies auf Dauer schwerwiegende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Sekret wird nicht mehr so gut transportiert und kann deshalb nur schwer abgehustet werden. Früher oder später kann sich daraus eine Lungenentzündung (Pneumonie) entwickeln. Eine Pneumonie kann durch genügende Belüftung beider Lungenflügel verhindert werden, hierbei hilft ein Atemtrainer.

Atemtrainer | RUSSKA

Atemtrainer

Zur selbstständigen und kontrollierten Atemgymnastik als Pneumonieprophylaxe. Soll den Anwender zum tiefen Einatmen anregen. Tiefes Einatmen begünstigt sowohl eine bessere Belüftung der Lungenbläschen als auch eine Mucusmobilisierung (Sekret/Schleim Abtransport) in den Atemwegen.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
14000 000 - - -

Thromboseprophylaxe durch Bewegung und korrektes Lagern der Beine

Unter einer Thromboseversteht man ein Blutgerinnsel, das in einer Vene steckenbleibt und diese verstopft. Dadurch kann das Blut hinter dem Blutgerinnsel nicht mehr abfließen und staut sich, zum Beispiel im Bein. Das schmerzt und weitet die betroffene Vene stark aus. Grund hierfür ist in der Regel fehlende Mobilität. Eine der wesentlichsten Maßnahmen der Thromboseprophylaxe ist deshalb die körperliche Bewegung. Körperliche Bewegung aktiviert die Muskeln, die wiederum den Rückfluss des Blutes zum Herzen unterstützen. Ein Venentrainer animiert zur Bewegung der Beine, ein Venenkissen hilft beim Hochlagern der Beine im Liegen.


Lück Rhombo-med Venenkissen | RUSSKA

Lück Rhombo-med Venenkissen

Ein Venenkissen ermöglicht durch seine besondere Form ein optimiertes Hochlagern der Beine, sodass sich das Blut aus den Venen nicht im Bein staut und leichter zum Herzen fließen kann. Regelmäßiges Anwenden nachts im Bett oder tagsüber auf dem Sofa kann einer Thrombose vorbeugen.


Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
19044150 70x55x17 - -

Lagewechsel

Bei pflegebedürftigen Personen, die viel Zeit im Bett verbringen, ist Bewegung besonders wichtig. Ein Lagewechsel ist sowohl bei der Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens (z. B. Essen/Trinken, Körperpflege, TV sehen) notwendig als auch zur Dekubitusprophylaxe (Vermeidung eines Druckgeschwürs).

Aufrichtehilfe (Bettleiter) | RUSSKA

Aufrichtehilfe (Bettleiter)

Eine Aufrichthilfe für das Bett unterstützt Betroffene, bei nicht mehr ausreichender Kraft, allein aus ihrem Bett aufzustehen oder einen Positionswechsel vom Liegen ins Sitzen vorzunehmen. Durch den Lagewechsel werden die druckgefährdeten Körperstellen entlastet und gleichzeitig wird die dadurch eingesetzte Muskulatur gekräftigt. Die Nutzung einer Bettleiter kräftigt somit zusätzlich die Hand und die Armmuskulatur.


Icon Rollstuhlfahrer
Artikel-Nr. Ausführung HMV-Nr. PHV-Nr.
11020 100 - 19.40.02.3005 50.45.02.3005

Einfache Übungen für zu Hause

Über-Kopf-Ziehen im Stehen Stellen Sie sich mit beiden Füßen auf die Bandmitte. Kreuzen Sie danach die Bandenden vor Ihrem Körper und wickeln Sie diese einmal um Ihre Hände für einen sicheren Griff. Heben Sie nun Ihre Arme kontrolliert über die Seite bis über den Kopf und senken Sie Ihre Arme ganz langsam, geben den Bandwiderstand wieder ab.

Diagonales Ziehen Diagonales Ziehen

Diagonales Ziehen Start: Die Bandenden um die Hände wickeln und vor dem Körper fest greifen. Die Bandmitte ist am Bettende befestigt.
Übung: Abwechselnd die Bandenden kontrolliert nach oben-hinten ziehen und ganz langsam wieder in die Ausgangsposition zurückkehren.
Wiederholungen: Pro Seite 5 bis 10 Mal.

Rumprotation Rumprotation

Rumpfrotation Start: Aufrechter Sitz im Bett. Die Enden mit beiden Händen vor dem Körper greifen. Die Bandmitte ist am Bettende befestigt.
Übung: Den Oberkörper langsam und kontrolliert nach rechts drehen. Halten und bis 5 zählen, langsam in die Mitte zurück bewegen und nach links rotieren. Dort ebenfalls halten und bis 5 zählen und wieder langsam in die Mittelposition zurück.
Wiederholungen: Pro Seite 5 bis 10 Mal.




Weiterführende Adressen

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Erster Dienstsitz:
Rochusstr. 1, 53123 Bonn
Zweiter Dienstsitz:
Maurerstraße 29, 10117 Berlin (Mitte)
Tel.: 030 - 18441-0
E-Mail: poststelle@bmg.bund.de
www.bundesgesundheitsministerium.de

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
Budapester Str. 7/9
10787 Berlin
Tel.: 030 - 531 437-930
E-Mail: info@dsg-berlin.org
www.dsg-info.de


Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz

Keithstraße 41
10787 Berlin
Tel.: 030 - 2593795-0
E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
www.deutsche-alzheimer.de

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Schulstraße 22
33311 Gütersloh
Tel.: 05241 - 9770-0
E-Mail: info@schlaganfall-hilfe.de
www.schlaganfall-hilfe.de


Broschüre »Stürze vermeiden – Mobilität erhalten« | RUSSKA

Ratgeber Sturz-Prävention

Damit Sie einen Einstieg in dieses aktuelle Thema finden, fragen Sie Ihren Fachhändler nach der Broschüre »Stürze vermeiden – Mobilität erhalten«.

Artikel-Nr.: 99900 045


Abkürzungen

Artikel-Nr. = RUSSKA-Artikelnummer
HMV-Nr. = Nummer aus dem Hilfsmittelverzeichnis
PHV-Nr. = Nummer aus dem Pflegehilfsmittelverzeichnis

Copyright

© RUSSKA, Ludwig Bertram GmbH, Im Torfstich 7, 30916 Isernhagen, Deutschland, info@russka.de
RUSSKA ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Firma Ludwig Bertram GmbH. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.russka.de
Stand:April 2026, 43. Auflage